Meta stoppt radikalen KI‑Umbau: Project OT auf Eis gelegt

29.08.2026 | Allgemein, KI

Meta plante, KI zum Kern der Arbeit zu machen – der Plan wurde kurz vor der Ankündigung gestoppt.

In Kürze

  • Project OT sah vor, bis zu 60% Stellen in manchen Teams durch KI zu ersetzen
  • Statt großem Umbau: 8.000 Entlassungen, 7.000 Mitarbeitende übernehmen neue KI‑Rollen
  • Rückzieher nach sinkender Moral, fehlerhaften KI‑Tools und Sicherheits‑/Zuverlässigkeitsproblemen

Meta plante einen radikalen Umbau – stoppte den Plan aber in letzter Minute.

Unter dem internen Namen „Project OT“ hatte das Unternehmen ein Organisationsmodell vorbereitet, in dem Künstliche Intelligenz den Kern der Arbeit bildet und kleinere, besonders talentierte Teams diese Systeme steuern. Wenig später wurden die Pläne deutlich abgeschwächt.

Was „Project OT“ vorsah

Project OT zielte darauf ab, viele tägliche Aufgaben an KI‑Systeme zu übergeben. In manchen Teams sollten bis zu 60 Prozent der Stellen wegfallen; die Umstellung war in zwei Wellen geplant, im Mai und im November. Berichten zufolge ordnete Mark Zuckerberg die Vorbereitungen dafür Anfang des Jahres an.

Der schnelle Umschwung im Mai

Nur wenige Stunden vor einer geplanten Ankündigung am 20. Mai zog Zuckerberg den radikalen Umbau zurück. Statt des großflächigen Restrukturierungsplans kündigte Meta an, rund 8.000 der etwa 75.000 Mitarbeitenden zu entlassen. Zugleich sollten etwa 7.000 Mitarbeitende neue Rollen übernehmen, die stärker auf die Entwicklung von KI‑Werkzeugen ausgerichtet sind. Die zweite Entlassungswelle im November wurde offenbar gestrichen.

Warum die Kehrtwende?

Eine eindeutige Begründung gibt es nicht. Reuters nennt mehrere interne Probleme als mögliche Gründe: stark gesunkene Mitarbeitermoral, enttäuschende Resultate der eingesetzten KI‑Tools und Sicherheits‑ bzw. Zuverlässigkeitsprobleme. Interne Dokumente und Postings zeichnen ein klares Bild:

  • Mitarbeitermoral und Vertrauen: Die Zufriedenheit in internen Umfragen fiel von 74 % auf 55 %. Zugleich nahm die Gewerkschaftsaktivität zu. Zusätzlich führte Meta Tracking‑Software ein, die Mausbewegungen, Klicks und Tastenanschläge erfasst – offenbar auch, um Daten zum Trainieren von KI zu sammeln. Die Maßnahme verschlechterte die Stimmung weiter.
  • Technische und produktive Probleme: Der Anteil von von KI generiertem Code stieg stark – Änderungen am Code nahmen um 220 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Nutzergerechte Verbesserungen stiegen jedoch nur um 36 %. Kurz gesagt: deutlich mehr Code, aber nicht proportional mehr sichtbare Produktfortschritte.
  • Zuverlässigkeit und Sicherheit: Teams warnten vor unzuverlässigen oder unkontrollierten KI‑Agenten, die teils „störende Aktionen“ auslösten. Schwerwiegende Vorfälle wie Ausfälle oder Datenlecks stiegen um rund 40 %, und die Zeit, die Mitarbeitende aufwenden mussten, um Probleme zu beheben, nahm um etwa 70 % zu.

Was danach geschah

Nach dem Rückzieher pausierte Meta das Maus‑Tracking. Führungskräfte bemühten sich um eine empathischere Kommunikation, Sozialleistungen wurden verbessert, und das Unternehmen startete eine PR‑Phase, in der es sich als „menschenzentriert“ darstellte. Bei einer Mitarbeiterversammlung im Juli räumte Zuckerberg Fehleinschätzungen hinsichtlich der KI‑Strategie und des Timings der Umstrukturierung ein und erklärte, er erwarte in diesem Jahr keine weiteren unternehmensweiten Entlassungen.

Metas Stellungnahme

Meta bestätigte gegenüber Reuters, dass Project OT existierte und als Projekt zur Kosteneinsparung und Umstrukturierung gedacht war. Das Unternehmen räumte ein, Szenarien mit Einsparungen von bis zu 60 % in einzelnen Teams geplant zu haben, betonte aber, dass dies nicht für die größten Teams gelten und niemals so angewendet werden sollte, dass 60 % der Gesamtbelegschaft betroffen wären.

Quellen

💡Über das Projekt KI News Daily

Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH. Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Mechanismen, können aber leider Fehler und Irrtümer nicht ausschließen. Sollte dir etwas auffallen, wende dich bitte umgehend an unseren Support und feedback[at]pickert.io

Vielen Dank! 🙏

Du möchtest deine Prozesse optimieren und automatisieren?

KI News Daily ist unser Showcase für Automatisierung. Wir nutzen unterschiedlichste Technologien, je nachdem, welches Prozessproblem du lösen möchtest. Ins Thema einsteigen kannst du beispielsweise mit unserer KI-Reifegradanalyse.

Aktuelle KI-News auf dem Blog