KI-Videos prägen Feeds – Misstrauen wächst, Ruf nach Kennzeichnung

23.10.2026 | Allgemein, KI

KI-generierte Clips sind Alltag, kosten Vertrauen und fordern neue Regeln. Die Studie zeigt Ausmaß, Sorgen und politische Reaktionen.

In Kürze

  • 79% begegnen KI‑Videos, v.a. auf TikTok und Instagram
  • 81% zweifeln häufiger an der Echtheit von Videos
  • ~90% fordern Kennzeichnung, 83% wollen Deepfake-Verbote

KI-generierte Videos sind längst kein Nischenthema mehr: Die Mehrheit der Deutschen trifft online regelmäßig auf Clips, die ganz oder teilweise von Künstlicher Intelligenz stammen. Das zeigt die Studie „Video Trends 2026“, die das Nutzungsverhalten und die Wahrnehmung von Bewegtbildinhalten untersucht hat.

KI-Videos im Alltag

79 % der Befragten geben an, bereits auf KI-generierte oder stark bearbeitete Videos gestoßen zu sein. Besonders häufig geschehen diese Begegnungen auf Kurzvideo-Plattformen wie TikTok und Instagram. Für viele Nutzerinnen und Nutzer sind solche Clips demnach fester Bestandteil der Feeds.

Bewegtbild bleibt allgegenwärtig

Bewegtbild hat hohe Reichweite: 93 % der Menschen ab 14 Jahren schauen täglich Videos, Livestreams oder TV. Lineares Fernsehen verliert zwar nicht komplett an Bedeutung und bleibt für manche ein Stabilitätsfaktor, doch soziale Netzwerke und Videoplattformen prägen besonders den Alltag jüngerer Altersgruppen.

Täuschung funktioniert oft

Die Studie zeigt, dass Täuschungen durch KI-Videos erfolgreich sein können. Von denen, die solche Inhalte kennen, haben 68 % mindestens einmal ein künstlich erzeugtes Video für echt gehalten. Selbst jene, die meinen, KI-Inhalte erkennen zu können, berichten überwiegend davon, schon getäuscht worden zu sein. Typische Erkennungsmerkmale wie unnatürliche Mimik oder kleine Fehler existieren zwar, die Forschenden warnen aber, dass technische Verbesserungen diese Hinweise künftig unschärfer machen könnten.

Sinkendes Vertrauen in Bewegtbild

Die Skepsis gegenüber der Echtheit von Videos hat deutlich zugenommen: 81 % zweifeln inzwischen häufiger an der Authentizität von Bewegtbildern. Rund drei Viertel der Befragten sorgen sich vor Täuschungen und prüfen Inhalte kritischer als früher.

Klare Forderungen nach Kennzeichnung und Regeln

Große Teile der Bevölkerung verlangen mehr Transparenz:

  • Etwa neun von zehn Befragten unterstützen eine generelle Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte und wollen Angaben dazu, wie stark ein Video mithilfe von KI verändert wurde.
  • 83 % sprechen sich zudem für ein Verbot bestimmter Deepfakes aus — also für Maßnahmen gegen manipulierte Videos, die Personen täuschend echt darstellen.
  • Besonders restriktive Regeln wünschen sich viele bei Nachrichten und politischen Formaten.

Politische Themen auch in Unterhaltungsformaten

Politik und gesellschaftliche Fragen tauchen vermehrt außerhalb klassischer Nachrichtensendungen auf: 87 % der Social‑Media‑Nutzenden begegnen solchen Themen regelmäßig als Nebenaspekte in Influencer- oder Creator-Produktionen. Das verschiebt, wo Informationen über politische Inhalte passieren.

Creators als Informationsquelle bei Jüngeren

Bei Nutzerinnen und Nutzern unter 30 Jahren nennen 45 % Creator und Influencer als wichtige Quelle für Informationen. Problematisch ist laut Studie, dass diese Absender*innen in der Regel keinen journalistischen Hintergrund haben, was zu verkürzten oder gezielt gesteuerten Darstellungen führen kann.

Wie Menschen reagieren

  • Auf problematische Inhalte klicken 55 % meist weg,
  • während 41 % aktiv nach Bestätigung in anderen Quellen suchen.

Die Studie dokumentiert damit eine Mischung aus Vermeidung und kritischer Kontrolle im Umgang mit fragwürdigen Clips.

Quellen

  • Quelle: Landesmedienanstalten
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

💡Über das Projekt KI News Daily

Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH. Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Mechanismen, können aber leider Fehler und Irrtümer nicht ausschließen. Sollte dir etwas auffallen, wende dich bitte umgehend an unseren Support und feedback[at]pickert.io

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