Mit deiner Zustimmung kann Google Inhalte aus Drive, Gmail und Fotos für personalisierte Ads verwenden.
In Kürze
- Gilt nur bei aktiver Verbindung zu Personal Intelligence
- Werbetreibende sehen keine identifizierenden Daten
- Du kannst Verknüpfungen oder Empfehlungen deaktivieren
Google hat am 16. Oktober seine Datenschutzbestimmungen angepasst.
Bisher galt: Inhalte aus Google Drive, Gmail und Google Fotos wurden nicht für personalisierte Werbung genutzt. Neu ist eine Ausnahme: Wenn du bewusst erlaubst, dass diese Daten anderen Google‑Diensten zur Verfügung stehen — etwa für personalisierte KI‑Funktionen — können sie künftig auch bei der Auswahl von Anzeigen berücksichtigt werden.
Worum geht’s genau?
Die Änderung betrifft eine Ergänzung zu den bisherigen Regeln. Google kann Inhalte aus deinen verknüpften Diensten für personalisierte Werbung nutzen, wenn du die Verbindung explizit freigibst. Das bedeutet: Sind Drive, Gmail oder Fotos mit Funktionen wie „Personal Intelligence“ verbunden, können Informationen daraus helfen, Anzeigen auf deine Interessen oder den Inhalt abzustimmen.
Ein Beispiel: Suchst du nach „Mountainbikes“, könnten dir danach passende Produkte häufiger auf YouTube oder anderen Google‑Plattformen angezeigt werden.
Wer bekommt das zu sehen?
Betroffen bist du, wenn du Google‑Funktionen wie den AI Mode oder andere Such‑Tools benutzt und dabei die Funktion „Personal Intelligence“ aktivierst, die Zugriff auf Drive, Gmail oder Google Fotos erlaubt. Ist diese Verknüpfung nicht eingerichtet, bleiben deine Inhalte für diese Form der Anzeigenpersonalisierung außen vor.
Was sagt Google dazu?
Google betont, dass Werbetreibende keinen direkten Zugriff auf die Inhalte in Drive, Gmail oder Fotos erhalten und auch keine identifizierenden Daten wie Name oder E‑Mail‑Adresse aus diesen Diensten bekommen.
Außerdem sollen Anzeigen nicht auf sensiblen Kategorien basieren — laut Google eine rote Linie. Dazu zählen unter anderem:
- Rasse
- sexuelle Orientierung
- Religion
- Gesundheitsdaten
Wie du das verhindern kannst
Wenn du nicht möchtest, dass Inhalte aus deinen Google‑Diensten zur Personalisierung von Werbung herangezogen werden, kannst du:
- die Verbindung einzelner Apps mit der Search/Personal Intelligence‑Funktion trennen, oder
- die „Personalized Recommendations“ komplett deaktivieren.
Die entsprechenden Optionen findest du auf der Seite „Search Services Personalization“ in deinen Google‑Einstellungen.
Kurz zusammengefasst: Mit deiner aktiven Erlaubnis darf Google jetzt Inhalte aus verknüpften Drive/Gmail/Photos‑Konten für personalisierte Anzeigen nutzen — andernfalls bleibt an der bisherigen Praxis nichts geändert.
Quellen
- Quelle: Google
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




