FSM 2025: 28.598 Meldungen – KI‑Bilder erhöhen CSAM‑Anteil

25.04.2026 | Allgemein, KI

Die FSM verzeichnet 28.598 Beschwerden 2025: viele CSAM‑Fälle, darunter KI‑Bilder; Auslands‑Hosting erschwert Löschungen.

In Kürze

  • 74% (21.072) der Meldungen als Jugendschutzverstöße eingestuft
  • CSAM 58% der begründeten Fälle; 2.332 virtuelle/KI‑Darstellungen
  • Nur rund 23% der beanstandeten Inhalte liegen noch auf deutschen Servern

Die Online-Beschwerdestelle der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) hat 2025 insgesamt 28.598 Meldungen erhalten – die zweithöchste Zahl seit Bestehen der Stelle. Nach juristischer Einzelfallprüfung stufte die FSM 74 Prozent dieser Meldungen (21.072 Fälle) als Verstöße gegen deutsche Jugendschutzgesetze ein; im Vorjahr lag die Quote bei 68 Prozent.

Ein Schwerpunkt: CSAM

Den größten Anteil der begründeten Fälle machen Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern (CSAM) aus. CSAM macht 58 Prozent aller begründeten Fälle aus. Innerhalb dieser Kategorie entfallen rund 2.332 Fälle (etwa 19 Prozent der CSAM-Meldungen) auf virtuelle Missbrauchsdarstellungen, etwa Hentai im Manga‑Stil und vermehrt Bilder, die mit Künstlicher Intelligenz erzeugt wurden. Die FSM weist darauf hin, dass auch virtuelle und KI-generierte Darstellungen in Deutschland unzulässig und strafbar sind. KI bezeichnet hier Programme, die eigenständig Inhalte wie Bilder oder Texte erzeugen können.

Serververlagerung erschwert Durchgriff

Ein deutlicher Trend 2025 ist die Verlagerung illegaler Inhalte ins Ausland: Während 2024 noch über die Hälfte der beanstandeten Inhalte auf deutschen Servern lag, sank dieser Anteil 2025 auf etwa 23 Prozent. Für Lösch- und Durchsetzungsmaßnahmen bedeutet das unterschiedliches Recht, andere Verfahren und längere Abstimmungswege. Die Zusammenarbeit mit dem internationalen Hotline-Verbund Inhope bleibt zentral, stößt aber an praktische Grenzen, wenn Inhalte in Ländern mit anders gelagerten Rechtslagen liegen.

Häufige Hosting-Standorte sind nun:

  • USA
  • Malaysia
  • Großbritannien

Hohe Erfolgsquote bei Inhalten in Deutschland

Für Inhalte, die auf deutschen Servern gehostet werden, weist die FSM eine hohe Effizienz aus: Trotz einer leicht gestiegenen durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von zwei Tagen konnten 99,68 Prozent der rechtswidrigen Inhalte innerhalb einer Woche entfernt werden. Die Arbeit der Beschwerdestelle basiert auf dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV); die FSM vermittelt zwischen Meldern, Hostern und der Strafverfolgung.

Weniger begründete Beschwerden bei großen Plattformen

Bei FSM-Mitgliedern ging die Zahl der begründeten Beschwerden deutlich zurück – von 4.849 auf 430 Fälle. Bei diesen begründeten Beschwerden konnte durch die Plattformbetreiber direkt Abhilfe geschaffen werden. Auch bei Fällen von Hasskriminalität und Volksverhetzung verzeichnet die FSM einen leichten Rückgang.

Betroffene Plattformen (Beispiele):

  • Amazon
  • Microsoft
  • Google (YouTube)
  • Meta (Facebook/Instagram)
  • TikTok

Appell der FSM und parallele Meldungen

Die FSM zieht aus den Zahlen das Signal, dass Selbstverpflichtungen und technische Schutzmaßnahmen Wirkung zeigen, sieht aber zugleich Herausforderungen durch steigende Meldezahlen zu Missbrauchsdarstellungen und die Verbreitung KI-generierter Inhalte. Die Beschwerdestelle fordert deshalb eine langfristige und verlässliche Förderung, um den Schutz von Kindern und Jugendlichen weiterhin sicherzustellen. Parallel meldete die Beschwerdestelle des eco‑Verbands eine Rekordzahl berechtigter Beschwerden.

Quellen

  • Quelle: FSM (Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter)
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH.

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