Digit 5: Agilitys humanoider Roboter.
In Kürze
- Sicherheits‑KI stoppt/weicht bei Menschen
- 22,7 kg Tragkraft; 9m Laden → 90m
- >300M$ Aufträge Lieferung 2027
Agility Robotics hat Digit 5 vorgestellt – die nächste Generation seines humanoiden Roboters für Lager und Fabriken.
Der Fokus liegt auf sicherer Zusammenarbeit mit Menschen: Digit 5 soll Personen per KI und Sensorik erkennen, dann stoppen oder ausweichen und zusätzlich optische sowie akustische Warnsignale ausgeben, damit Mitarbeiter vor Ort alarmiert werden.
Sicherheit im Fokus
Agility ist der erste Partner von NVIDIAs Halos‑Sicherheitsplattform für Robotik. Als Referenz verweist das Unternehmen auf Digit 4, der laut Agility als erster humanoider Roboter eine unabhängige Sicherheitsprüfung nach OSHA‑Standards (OSHA = US‑Arbeitsschutzregeln) auf einer Produktionslinie bestanden hat.
Mehr Leistung
Digit 5 kann Lasten bis 22,7 kg heben – rund 40 % mehr Tragkraft als sein Vorgänger. Beim Akku verspricht Agility kurze Ladezeiten: In neun Minuten Laden sollen 90 Minuten Laufzeit möglich sein. Laut Firma lässt sich damit ein Betrieb von über 20 Stunden pro Tag realisieren.
Modular und flexibel
Wechselbare Greifer erlauben den Einsatz in unterschiedlichen Aufgabenfeldern – von Behältertransport bis zur Maschinenbestückung. Physisch bringt Digit 5 1,81 m auf die Waage und wiegt 129 kg.
Erprobung im Feld
Digit 4 sammelte laut Agility mehr als 65.000 Betriebsstunden bei Kunden wie GXO, Amazon und Schaeffler. Bei GXO habe er ungefähr 100.000 Behälter bewegt und dabei eine Trefferquote von etwa 98 % erreicht.
Geschäftliches und Produktion
Agility nennt Bestellungen im Wert von über 300 Millionen US‑Dollar. Die ersten Auslieferungen von Digit 5 sind für Anfang 2027 geplant, auch Lieferungen in die EU sind vorgesehen. Produziert wird in Salem, Oregon, in einer Fabrik mit einer Jahreskapazität von bis zu 10.000 Robotern.
Quellen
- Quelle: Agility Robotics
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




