Drei Männer gerieten am Mount Shasta in Not, nachdem Googles KI Gemini offenbar zu wenig Proviant empfohlen hatte.
In Kürze
- Gemini riet zu wenig Essen und Wasser
- Aufstieg dauerte statt 8 Stunden bis 19 Uhr, Abstieg in Dunkelheit
- Ranger retteten sie; Behörden raten, lokale Ranger zu konsultieren
Drei Wanderer sind am Mount Shasta in Nordkalifornien gerettet worden, nachdem sie ihre Tour offenbar mit Hilfe von Googles KI‑Chatbot Gemini geplant hatten, berichtet die Chicago Tribune unter Berufung auf das Büro des Sheriffs von Siskiyou County.
- Die drei jungen Männer brachen dem Bericht zufolge um 3 Uhr morgens auf.
- Übliche Vorgabe für Wanderer am Mount Shasta ist, umzukehren, wenn der Gipfel bis 12 Uhr nicht erreicht wurde.
- Die Gruppe kam jedoch erst um 19 Uhr oben an.
- Beim Abstieg geriet sie in die Dunkelheit, rief beim Sheriff an und verbrachte die Nacht im Mud Creek Canyon.
- Am nächsten Morgen brachten Ranger des Forest Service zusammen mit freiwilligen Helfern die Männer in Sicherheit.
Das Büro des Sheriffs erklärte, Gemini habe den Männern geraten, deutlich weniger Essen und Wasser mitzunehmen, als die Gruppe tatsächlich gebraucht hätte. Problematisch wurde das, weil der ursprünglich geplante achtstündige Aufstieg zu einem mehrtägigen Einsatz ausartete. Ob die KI allein verantwortlich war, lasse sich nicht eindeutig sagen, so die Behörden.
Die Stellen vor Ort empfehlen dir, vor einer Tour die lokale USFS‑Rangerstation am Mount Shasta zu kontaktieren und dich nicht ausschließlich auf KI für die Planung zu verlassen.
Gemini ist Googles KI‑Chatbot, ein Programm, das per Text Ratschläge und Informationen liefert.
Quellen
- Quelle: Google / Siskiyou County Sheriff’s Office
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




