Stimmung zu KI am Arbeitsplatz kippt – Glassdoor-Analyse zeigt wachsende Skepsis

31.08.2026 | Allgemein, KI

Glassdoor: Positive KI-Bewertungen fallen stark, negative steigen – Erwähnungen +240%.

In Kürze

  • Positive KI-Kommentare sanken von 81% (2019) auf 43% (Mitte 2026); Negativanteil 53%.
  • Führungskräfte sind meist positiv; Ingenieure, Service‑Jobs und Gen‑Z‑Frauen besonders kritisch.
  • Hauptsorgen: Jobverlust, Zwang zum KI‑Einsatz, Überwachung; viele fühlen sich schlecht unterstützt.

Stimmung zu KI am Arbeitsplatz kippt – Glassdoor-Auswertung zeigt wachsende Skepsis

Wie fühlen Beschäftigte in den USA sich gegenüber Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz? Eine Auswertung von Arbeitgeberbewertungen auf der Plattform Glassdoor liefert klare Zahlen: Die positive Stimmung ist deutlich gesunken, kritische Einschätzungen nehmen zu — und das innerhalb weniger Jahre.

Weniger Begeisterung, mehr Kritik

2019 waren noch 81 % der KI-bezogenen Kommentare positiv. Mitte 2026 lag der Positivanteil nur noch bei 43 %, während negative Bewertungen auf 53 % gestiegen sind. Parallel dazu stieg die Häufigkeit, mit der KI in Bewertungen erwähnt wurde: Zwischen Mai 2025 und Mai 2026 um 240 %.

Wer ist kritisch, wer optimistisch?

Die positivsten Stimmen kommen überwiegend von Führungskräften; Software-Architekten erwähnen KI am häufigsten und meist wohlwollend. Demgegenüber sind Software-Ingenieure deutlich kritischer: 57 % ihrer KI-Kommentare sind negativ. Besonders stark negativ äußern sich Versicherungssachbearbeiter; auch Autor:innen, Buchhalter und Mitarbeitende im Kundendienst berichten rund viermal so oft negativ wie positiv. Berufe ohne offensichtlichen KI-Bezug – zum Beispiel Metzger, Zahnhygieniker oder Elektriker – erwähnen KI selten.

Unterschiede nach Geschlecht und Generation

Die Bewertungen fallen auch entlang von Geschlecht und Alter unterschiedlich aus: Männer posten 45 % positive KI-Kommentare, Frauen 32 %. Nach Generationen zeigen sich ähnliche Muster: Gen X 47 % positiv, Millennials 40 %, Gen Z 33 %. Auffällig ist die Kombination aus Generation und Geschlecht: Nur 21 % der KI-Kommentare von Gen‑Z‑Frauen sind positiv, gegenüber 42 % bei Gen‑Z‑Männern.

Warum manche positiv schreiben

Unter den positiven Kommentaren lassen sich drei Hauptmotive unterscheiden:

  • 44 % stammen aus Unternehmen, die als „KI‑Gewinner“ beschrieben werden — also Firmen, die wirtschaftlich von KI profitieren.
  • 41 % loben, dass der Arbeitgeber passende Tools, Schulungen und Unterstützung zur Verfügung stellt.
  • Etwa 27 % der positiven Einträge bleiben eher generisch ohne konkrete Details.

Gründe für kritische Bewertungen

Die negativen Einschätzungen verteilen sich auf mehrere Sorgenfelder:

  • 20 %: Angst vor Jobverlust (häufigster Einzelgrund).
  • 14 %: Zwang, KI einsetzen zu müssen.
  • 13 %: KI lenkt ab oder verschlechtert Kundenerfahrung.
  • 10 %: KI wirkt entfremdend (z. B. Überwachung, automatisierte Kommunikation).
  • 8 %: Führungskräfte setzen unrealistische Produktivitätsziele.

Gleichzeitig kritisiert etwa 10 % der Kommentierenden, dass ihr Unternehmen zu träge ist, um brauchbare KI‑Werkzeuge bereitzustellen — diese Gruppe ist tendenziell pro‑KI, fühlt sich aber schlecht unterstützt.

Branche und Unternehmensgröße

Tech‑Beschäftigte nennen KI am häufigsten; dort stehen positive und negative Stimmen ungefähr im Gleichgewicht. In Medien und Kommunikation sind Erwähnungen ebenfalls hoch, die Tendenz aber deutlich kritischer. Besonders negativ fallen Bewertungen aus dem Kunst- und Non‑Profit‑Bereich aus.

Bei der Unternehmensgröße zeigen sich ebenfalls Unterschiede:

  • In kleinen Firmen (< 200 Mitarbeitende) sind 51 % der KI‑Kommentare negativ;
  • in sehr großen Unternehmen (> 10.000) liegt der Anteil negativer Kommentare bei 67 %.

Zur Aussagekraft der Daten

Glassdoor spiegelt nicht die gesamte US‑Belegschaft wider: Unzufriedene posten eher Bewertungen, daher sind absolute Anteile mit Vorsicht zu interpretieren. Trends über die Zeit gelten als aussagekräftiger — vorausgesetzt, die Verzerrung bleibt konstant. Die Glassdoor‑Ergebnisse stehen im Einklang mit anderen Erhebungen: Eine Umfrage unter US‑Erwachsenen (April) dokumentiert ebenfalls erhöhte Skepsis bei Gen Z, eine Studie von Anthropic nennt Bedenken zu Fähigkeiten und Jobverlust, und der Stanford AI Index 2026 zeigt eine große Kluft zwischen Experten (73 % sehen KI‑Auswirkungen positiv) und der breiten Öffentlichkeit (23 % positiv).

Quellen

  • Quelle: Glassdoor
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH. Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Mechanismen, können aber leider Fehler und Irrtümer nicht ausschließen. Sollte dir etwas auffallen, wende dich bitte umgehend an unseren Support und feedback[at]pickert.io

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