DWD kombiniert KI, Satelliten und Messflüge – trotzdem bleiben Vorhersagen unsicher

15.08.2026 | Allgemein, KI

DWD nutzt KI, Satelliten und Messflüge – Vorhersagen bleiben unsicher.

In Kürze

  • Beobachtung, Modelle und Menschen bilden die Basis
  • KI hilft, Modellfehler zu reduzieren
  • Mehr Messdaten & höhere Auflösung nötig

Seit 65 Jahren erstellt der Deutsche Wetterdienst (DWD) Vorhersagen – und obwohl heute vieles besser berechenbar ist als früher, gibt es weiterhin ein Phänomen, das dem Dienst Kopfzerbrechen bereitet. Um die Prognosen zu verbessern, setzt der DWD mittlerweile nicht nur auf klassische Modelle, sondern auch auf künstliche Intelligenz (KI), Satellitenbeobachtungen und Messflüge.

Wie entstehen Vorhersagen?

Meteorologische Vorhersagen beruhen auf einem Dreiklang aus Beobachtungen, Rechenmodellen und menschlicher Einschätzung. Diese Daten werden in numerische Wettermodelle eingespeist, die auf physikalischen Gleichungen die Entwicklung von Temperatur, Wind, Luftdruck und Niederschlag durchrechnen. Weil Rechenmodelle nie völlig genau sind, arbeiten Wetterdienste mit Ensemble-Rechnungen – also vielen leicht variierenden Modellläufen – um Unsicherheiten zu quantifizieren.

Satelliten, Radar, Bodenstationen und auch Messungen aus Flugzeugen liefern die rohen Daten:

  • Satelliten
  • Radar
  • Bodenstationen
  • Messungen aus Flugzeugen

Welche Rolle spielt KI?

KI-Verfahren (Algorithmen, mit denen Computer Muster erkennen und Vorhersagen treffen) kommen ergänzend zum Einsatz. Sie helfen etwa, systematische Modellfehler zu korrigieren, kleinräumige Muster herauszuarbeiten oder historische Datenmengen effizienter auszuwerten. Laut Roland Potthast, Direktor für meteorologische Analyse und Modellierung beim DWD in Offenbach und Professor an der Universität Reading, verbessern diese Werkzeuge die Aussagenkraft der Vorhersagen, ersetzen aber nicht das physikalische Grundgerüst der Wettervorhersage.

Warum das wichtig ist

Wettervorhersagen sind nicht nur für deine Wochenendplanung relevant. Sie spielen eine zentrale Rolle bei Extremwetterwarnungen, in der Flugsicherheit und bei der Abschätzung, wie viel Strom Wind- und Solarparks produzieren könnten. Gerade bei solchen sicherheits- oder wirtschaftsrelevanten Anwendungen zählt nicht nur eine Punktprognose, sondern auch, wie sicher man sich dieser Prognose sein kann.

Kritik von Nutzern und die Frage nach Zuverlässigkeit

Die Redaktion des MIT Technology Review weist auf Beschwerden von Nutzerinnen und Nutzern hin: Unterschiedliche Apps liefern teils widersprüchliche Vorhersagen – Sonne angesagt, dann Regen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage: Wie gut sind Prognosen heute wirklich? Potthast führt aus, dass die Qualität stark vom betrachteten Zeitraum, der räumlichen Auflösung und davon abhängt, welches Instrument oder welcher Anbieter die Endprodukte aufbereitet. Unterschiede zwischen Apps lassen sich also unter anderem durch unterschiedliche Modelle, Post‑Processing-Schritte und Datengrundlagen erklären.

Was noch hilft

Potthast nennt eine Reihe von Stellschrauben, die Prognosen weiter verbessern könnten:

  • mehr und dichtere Beobachtungsdaten (zum Beispiel durch zusätzliche Messflüge und Satelliten)
  • feinere Modellauflösungen
  • der gezielte Einsatz von KI zur Fehlerkorrektur und Unsicherheitsabschätzung

Trotzdem bleibt, so seine Aussage, ein Bereich bestehen, in dem die Vorhersagegenauigkeit limitiert ist – das erwähnte, schwer zu prognostizierende Phänomen wird im Artikel nicht näher spezifiziert.

Keine einfache Antwort, aber viele Bausteine

Kurz gesagt: Die Vorhersagen sind heute deutlich robuster als vor Jahrzehnten, technische Hilfsmittel wie KI, Satelliten und Flugzeuge spielen eine wachsende Rolle – und dennoch gibt es weiterhin Grenzen, an denen Forschung und Technik ansetzen müssen.

Quellen

  • Quelle: Deutscher Wetterdienst
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

💡Über das Projekt KI News Daily

Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH. Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Mechanismen, können aber leider Fehler und Irrtümer nicht ausschließen. Sollte dir etwas auffallen, wende dich bitte umgehend an unseren Support und feedback[at]pickert.io

Vielen Dank! 🙏

Du möchtest deine Prozesse optimieren und automatisieren?

KI News Daily ist unser Showcase für Automatisierung. Wir nutzen unterschiedlichste Technologien, je nachdem, welches Prozessproblem du lösen möchtest. Ins Thema einsteigen kannst du beispielsweise mit unserer KI-Reifegradanalyse.

Aktuelle KI-News auf dem Blog