Verlage fordern Sanktionen gegen OpenAI wegen Beweisverschleppung

11.07.2026 | Allgemein, KI

NYT und Verlage fordern Sanktionen: Sie beschuldigen OpenAI, Beweise verschleppt zu haben.

In Kürze

  • Vorwurf: Nutzung geschützter Artikel
  • Gelöschte/komprimierte Chat-Protokolle
  • OpenAI: Datenschutz & Fair Use

New York Times und andere Verlage fordern Sanktionen gegen OpenAI – sie werfen Beweisverschleppung vor

Was gerade vor Gericht steht:

Die New York Times und mehrere andere Zeitungsverlage haben bei einem US-Gericht Sanktionen gegen OpenAI beantragt. Sie werfen dem KI-Unternehmen vor, wichtige Beweise zurückgehalten und das Gericht über seine Fähigkeit, in internen Systemen nach relevanten Daten zu suchen, getäuscht zu haben. Sanktionen sind dabei gerichtliche Maßnahmen wie Geldstrafen oder andere Zwangsmaßnahmen.

Worum es im Kern geht:

Streitpunkt ist, ob OpenAI urheberrechtlich geschützte Zeitungsartikel ohne Erlaubnis zum Trainieren seiner Modelle genutzt hat. Die Verlage wollten deshalb prüfen, ob und in welchem Umfang ihre Inhalte in OpenAIs internen Datensätzen und in ChatGPT-Protokollen auftauchen. Unter „ChatGPT-Protokollen“ versteht man die gespeicherten Unterhaltungen, die Nutzer mit dem Modell geführt haben.

Die Vorwürfe der Verlage:

Laut Klagen habe OpenAI bereits in seinen Systemen nach relevanten Inhalten gesucht, dies aber verschwiegen. Außerdem behaupten die Verlage, das Unternehmen habe Milliarden potenziell relevanter Chatverläufe gelöscht oder so stark komprimiert, dass die Daten für eine Beweisaufnahme nicht mehr auffindbar seien. Die Kläger verlangen unter anderem die Erstattung ihrer Anwaltskosten; die New York Times hat nach Angaben der Associated Press bislang mehr als 28 Millionen US-Dollar für Rechtsstreitigkeiten mit KI-Firmen ausgegeben.

OpenAIs Antwort:

Das Unternehmen weist die Anschuldigungen zurück. OpenAI argumentiert, die Herausgabe von Chatprotokollen würde die Privatsphäre der Nutzer gefährden. Zudem verweist es auf „Fair Use“ – eine Ausnahme im US-Urheberrecht, die unter bestimmten Bedingungen die Nutzung geschützter Werke ohne Zustimmung erlaubt. KI-Anbieter vertreten die Auffassung, ihre Modelle kopierten Texte nicht einfach, sondern lernten Sprachmuster aus großen Mengen an Texten; ob das rechtlich ausreicht, klären derzeit zahlreiche Verfahren vor Gericht.

Ein Teil einer größeren Welle:

Der Fall ist eingebettet in eine Reihe ähnlicher Klagen gegen Anbieter von KI-Technologie. Im Juni reichten Verlage von fast 400 Nachrichtenportalen aus 33 US-Bundesstaaten Klage gegen OpenAI und Microsoft ein und sprechen von systematischem Diebstahl hunderttausender Artikel.

Parallel zu den Rechtsstreitigkeiten wächst der wirtschaftliche Druck:

Unter anderem haben Medienhäuser Lizenzabkommen mit Technologieunternehmen abgeschlossen. Die New York Times unterzeichnete 2025 einen Vertrag mit Amazon, und OpenAI traf bereits 2023 Vereinbarungen mit Verlagen wie Axel Springer. Diese Deals stehen in direktem Zusammenhang mit den laufenden Urheberrechtsstreitigkeiten.

Quellen

  • Quelle: New York Times / OpenAI
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH.

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