Substack zeigt ab 100 Wörtern, ob ein Text ganz oder teilweise von KI stammt.
In Kürze
- Pangram-Scan in Web & iOS, Android folgt
- Autor:innen können Entwürfe prüfen und falsch positive Meldungen schicken
- Option für kurze „How I make this“-Erklärung
Substack hat ein neues Tool eingebaut, das anzeigen soll, ob ein Text ganz oder teilweise von einer KI erstellt wurde.
Die Erkennung liefert die Firma Pangram; verfügbar ist die Funktion zuerst im Web und in der iOS‑App, Android folgt in Kürze.
Du kannst Beiträge, Notizen, Antworten und Kommentare ab 100 Wörtern über das Drei‑Punkte‑Menü mit der Option „Scan for AI text“ prüfen lassen.
Autoren können ihre Entwürfe ebenfalls vorab mit Pangram prüfen und falsch positive Ergebnisse melden.
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- Antworten
- Kommentare
Hintergrund ist Transparenz: Substack‑Chef Chris Best sagt, das Problem sei nicht die Nutzung von KI an sich, sondern wenn Leserinnen und Leser menschliche Arbeit erwarten und stattdessen unbemerkt ausschließlich KI‑Output bekommen.
Best nennt dieses Phänomen „Claudefishing“ — eine irreführende Präsentation ohne klare Autorenschaft.
Autorinnen und Autoren bekommen zusätzlich die Möglichkeit, eine kurze „How I make this“-Erklärung zu hinterlegen, in der sie ihren Arbeitsprozess beschreiben.
Das soll dem Publikum ein klareres Bild davon geben, wie ein Text entstanden ist.
Wichtig zu wissen: Pangram kann erkennen, ob bei der Erstellung eine KI zum Einsatz kam, aber nicht beurteilen, wie viel menschliche Sorgfalt in den Text geflossen ist oder ob die KI lediglich als Informationsquelle genutzt wurde.
Substacks erklärtes Ziel ist es, Lesenden die Entscheidung zu erleichtern, ob sich das Lesen lohnt, und gleichzeitig Vertrauen sowie die wirtschaftliche Grundlage von Autorinnen und Autoren zu schützen.
Quellen
- Quelle: Substack
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




