Spotify testet ein KI‑Tool für Fan‑Remixes — nur mit Künstler‑Zustimmung.
In Kürze
- Merlin & UMG sichern 30.000+ Labels
- Nur mit Nennung und Vergütung
- Geplant als kostenpflichtiges Add‑On
Spotify will Fans erlauben, eigene Cover und Remixes auf Basis realer Künstleraufnahmen zu erstellen – aber nur mit deren Zustimmung.
Das neue KI-Tool soll nicht dazu dienen, komplett von KI erfundene „Fake“-Künstler zu schaffen, sondern bestehende Musikerinnen und Musiker freiwillig einzubeziehen, so das Unternehmen.
Partner
Wichtige Partner stehen schon in den Startlöchern: Neben Universal Music Group hat jetzt auch Merlin, der Lizenzpartner für unabhängige Labels und Vertriebe, zugestimmt.
- Universal Music Group
- Merlin — der Lizenzpartner für unabhängige Labels und Vertriebe
Dadurch kommen nach Unternehmensangaben mehr als 30.000 Labels aus Merlins Netzwerk in das Projekt.
Regeln
Spotify betont klare Regeln:
- Die Nutzung ist nur mit ausdrücklicher Zustimmung der betroffenen Künstler möglich.
- Die Originalkünstler sollen sichtbar genannt werden.
- Die Originalkünstler sollen für die Nutzung ihres Materials vergütet werden — Spotify stellt damit Namensnennung und Bezahlung als Kernpunkte des Angebots heraus.
Geschäftsmodell
Geplant ist, das Tool als kostenpflichtiges Zusatzangebot einzuführen. Spotify sieht darin eine neue Einnahmequelle – sowohl für die Plattform selbst als auch für die teilnehmenden Künstler.
Einführung
Zunächst wird es eine Forschungs‑Vorschau für eine Teilgruppe von Nutzerinnen und Nutzern geben; einen genauen Starttermin nannte Spotify nicht. Das Unternehmen sagt außerdem, dass nicht der gesamte Musikkatalog vorhanden sein muss, um mit dem Projekt zu beginnen.
Hintergrund
Der Schritt kommt vor dem Hintergrund, dass KI‑generierte Musik stark zugenommen hat: Beim Anbieter Deezer stammten zuletzt über 50 % der täglichen Track‑Uploads aus KI (im Januar 2025 waren es noch 10 %).
Kommentar der Co‑CEOs
Die Co‑CEOs Gustav Söderström und Alex Norström betonen, dass das Produkt etwas sei, das nur mit Spotify möglich werde, weil hier bestehende Künstler legal und bezahlt an der KI‑Welle partizipieren könnten. Wenn du also bald einen Remix deines Lieblingssongs aus legaler Quelle erstellen willst, könnte das neue Tool das sein, was du suchst.
Quellen
- Quelle: Spotify / Merlin
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




