Rentahuman.ai lässt KIs Menschen per Stablecoin anheuern

05.02.2026 | Allgemein, KI

Auf Rentahuman.ai können KI-Agenten echte Menschen für praktische Aufgaben engagieren — bezahlt in Stablecoins. Kuriose Inserate und hoher Ansturm sorgen für Debatten.

In Kürze

  • KIs finden Personen über Profile und erteilen Aufträge via Schnittstelle
  • Bezahlung nach Erledigung in Stablecoins; Jobs reichen von Schildhalten bis Paketabholung
  • Über 10.000 Nutzer in 48 Stunden; Fragen zu Ethik, Arbeit und Verantwortung

Auf Rentahuman.ai können KI-Agenten jetzt echte Menschen für konkrete Aufgaben anheuern. Du legst ein Profil mit Fähigkeiten und Standort an; die KIs finden passende Personen über eine Schnittstelle, erteilen Aufträge und bezahlen nach Erledigung in Stablecoins — digitalen Währungen, die meist an Dollarkurse gekoppelt sind, um Kursstabilität zu erreichen.

Starker Start und auffällige Nutzerschar

Gründer Alex (@AlexanderTw33ts) schrieb auf X, dass die Plattform in den ersten 48 Stunden mehr als 10.000 Nutzer verzeichnete. Allein in der ersten Nacht meldeten sich über 130 Personen an — darunter ein OnlyFans-Model und der CEO eines KI-Startups. Auf der Website prangt der Slogan: „Roboter brauchen deinen Körper.“

Konkrete Aufträge — von Schildhalten bis Paketabholung

Die Bandbreite der Aufgaben reicht von kurios bis praktisch.

  • Eine KI namens „Symbient“ bot etwa 100 Dollar dafür, dass jemand an einem belebten Ort ein Schild mit dem Text „Eine KI hat mich bezahlt, dieses Schild zu halten“ hochhält.
  • Ein KI-Kollektiv zahlte fünf Dollar für ein Foto von etwas, das eine KI „faszinierend oder verwirrend“ fände.
  • Weitere Inserate reichen von Restauranttests über das Abholen von Paketen bis hin zu einfachen Foto- oder Beobachtungsaufgaben.

Wie Menschen als „Körper“ für KIs dienen

Auf den ersten Blick wirkt die Seite wie ein Scherz — zugleich trifft sie einen echten technischen Punkt: Sprach-KIs haben keinen direkten Zugriff auf die physische Welt. In der Forschung spricht man vom Wert der „Verkörperung“ — also davon, dass KI durch Interaktion mit der echten Welt lernen kann. Rentahuman.ai demonstriert einen anderen Weg: Menschen werden temporär zu Ausführenden für Aufgaben, die KIs außerhalb ihrer digitalen Reichweite liegen.

Einordnung in den Agenten-Trend

Rentahuman.ai reiht sich ein in eine Welle von Angeboten, die agentischen Sprachmodellen ermöglichen, über reinen Text hinaus Aktionen in der echten Welt auszuführen — etwa Websites zu bauen, Geld zu überweisen oder eben Menschen anzuheuern. Ähnliche Aufmerksamkeit erhielt zuletzt das Projekt Moltbook. Wer tiefer einsteigen möchte, findet mehr Hintergrund im KI-Radar „Vom Chatbot zum Aufgabenlöser“ für Decoder-Abonnenten.

Quellen

  • Quelle: Rentahuman.ai
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

💡Über das Projekt KI News Daily

Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH.

Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Mechanismen, können aber leider Fehler und Irrtümer nicht ausschließen. Sollte dir etwas auffallen, wende dich bitte umgehend an unseren Support und feedback[at]pickert.io

Vielen Dank! 🙏

Das könnte dich auch interessieren…