Pony AI und Toyota haben in China mit der Serienfertigung eines vollelektrischen Robotaxis begonnen — ein erster Schritt für eine bis Jahresende stark wachsende Flotte.
In Kürze
- Erstes von 1.000 Toyota bZ4X im gemeinsamen Werk produziert
- Pony AI peilt bis Jahresende über 3.000 Robotaxis an
- SAE Level 4: eingeschränkte Autonomie, rund 1 Mensch auf 30 Fahrzeuge
Pony AI und Toyota haben in China die Serienfertigung eines selbstfahrenden Elektro-Taxis gestartet.
Im gemeinsamen Werk von Toyota und der Guangzhou Automobile Group lief nun das erste von geplanten 1.000 vollelektrischen Toyota bZ4X-Kompakt-SUVs vom Band – gedacht als Teil einer Robotaxi-Flotte, die Pony AI rasch ausbauen will.
Ziel und Modelle
Das Ziel ist ambitioniert: Pony AI plant, seine Robotaxi-Flotte bis zum Jahresende auf mehr als 3.000 Fahrzeuge zu vergrößern. Der bZ4X ist eines von drei Modellen, die das Unternehmen mit seiner aktuellen Autonomie-Software in großen chinesischen Städten einsetzen will.
Technik
Technisch sitzen die Autos auf SAE Level 4. Konkret heißt das: In definierten Bereichen können sie völlig selbstständig fahren, ohne dass eine Person am Steuer sitzen oder konstant die Straße beobachten muss. Allerdings gelten Einschränkungen — etwa:
- zulässiges Einsatzgebiet
- widrige Witterungsbedingungen, die das System beeinträchtigen können
Support und Betrieb
Trotz der fahrerlosen Nutzung bleibt menschliche Unterstützung vorgesehen: Auf rund 30 Fahrzeuge kommt derzeit eine Person, die bei Problemen eingreifen soll. Damit kombinieren die Betreiber autonome Technik mit einem Support-System für Ausnahmefälle.
Wettbewerb
Pony AI tritt damit in direkten Wettbewerb mit anderen chinesischen Anbieterinnen autonomer Taxis wie Baidu und WeRide, die ebenfalls in mehreren Städten Test- und Serienflotten aufbauen.
Quellen
Quellen
- Quelle: Pony AI / Toyota
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




