Poke: Messenger‑KI erledigt Aufgaben per SMS, iMessage & Telegram

09.04.2026 | Allgemein, KI

Poke ist ein KI‑Assistent, der per Nachricht Aufgaben automatisiert — ohne App‑Installation.

In Kürze

  • Erreichbar via iMessage, SMS, Telegram (WhatsApp aktuell eingeschränkt)
  • Automationen per Text‑Recipes und viele Integrationen (Gmail, Notion, Fitbit u.v.m.)
  • Datenschutz mit versteckten Tokens; Startup wächst schnell und ist gut finanziert

Poke ist ein neuer, auf Nachrichten basierender KI‑Assistent, der im März öffentlich gestartet ist. Du erreichst ihn per iMessage, SMS, Telegram und in einigen Ländern auch per WhatsApp (aktuell eingeschränkt wegen Meta‑Restriktionen). Ziel: weniger nur chatten, mehr Dinge für dich erledigen oder automatisieren — ganz ohne App‑Installation.

Was Poke für dich erledigen kann

Alltagstaugliche Aufgaben

  • Poke hilft bei Tagesplanung und Kalenderpflege
  • Gesundheits‑ und Fitness‑Tracking
  • Smart‑Home‑Steuerung
  • Foto‑Bearbeitung
  • Zusammenfassungen von News
  • Abfrage von Spielergebnissen
  • Medikamenten‑Erinnerungen

Automationen

Du kannst eigene „Recipes“ in klarem Text anlegen und mit anderen teilen.

  • Beispiele sind E‑Mails hervorheben
  • Morgens an einen Regenschirm erinnern
  • Automatische Prüfungen eingehender Mails

Integrationen

Viele bekannte Dienste lassen sich anbinden:

  • Gmail
  • Google Calendar
  • Outlook
  • Notion
  • Strava
  • Withings
  • Oura
  • Fitbit
  • Philips Hue
  • Sonos
  • Entwickler‑Tools wie GitHub, Vercel, Supabase oder Sentry

und mehr.

Bedienung und Technik

Einstieg

Kein Download, kein kompliziertes Setup. Auf der Webseite gibst du deine Telefonnummer ein und kannst direkt losschreiben.

Plattform‑Glue

Poke läuft auf Linq, einer Lösung, mit der sich KI‑Assistenten in Messaging‑Apps betreiben lassen.

Modelle

Je nach Aufgabe wählt Poke das passende KI‑Modell — das können Modelle großer Anbieter oder Open‑Source‑Modelle sein. Das unterscheidet Poke von Mitbewerbern, die an einen einzelnen Modellanbieter gebunden sind.

Agenten‑Kontext

Poke gehört zur Klasse agentischer Systeme, also KI, die Aufgaben autonom ausführen oder automatisieren kann. Anders als manch andere Tools, die technische Installationen oder sehr tiefe Systemrechte verlangen, setzt Poke auf einfache Nutzung per Text.

Sicherheit und Datenschutz

Maßnahmen

Es gibt mehrere Schutzschichten inklusive Penetrationstests, regelmäßigen Checks und beschränkten Berechtigungen für Agenten und Mitarbeiter.

Tokens

Standardmäßig kann das Team keine Zugangsdaten oder Tokens einsehen — diese Schlüssel, mit denen Poke sich zu deinen Diensten verbindet, bleiben verborgen. Du musst aktiv zustimmen, wenn du Logs oder Analysen teilen willst.

Hinweis

TechCrunch hat keine eigene Sicherheitsprüfung durchgeführt.

Geschäftliches, Wachstum und Preise

Team & Finanzierung

Hinter Poke steht ein rund 10‑köpfiges Startup (The Interaction Company of California) mit Co‑Gründern wie Felix Schlegel und Marvin von Hagen. Nach einem 15‑Mio.-US‑Dollar‑Seed kam kürzlich noch einmal 10 Mio. dazu; Post‑Money‑Bewertung: 300 Mio. US‑Dollar. Investoren sind unter anderem Spark Capital, General Catalyst und zahlreiche Angel‑Investoren (darunter die Collison‑Brüder sowie Gründer aus Stripe, DeepMind, OpenAI, Vercel, Dropbox und Hugging Face).

Verbreitung

Nutzerzahlen nennt das Unternehmen nicht exakt, berichtet aber von einer Verzehnfachung der Nutzerbasis in den letzten Monaten. Tausende Recipes wurden kürzlich hinzugefügt.

Monetarisierung

Der Einstieg ist kostenlos; Preise hängen von der Nutzung ab. Nicht‑Echtzeit‑Aufgaben bleiben oft gratis. Kosten fallen vor allem bei „Real‑Time Inference“ an — also für Automationen, die ständig in Echtzeit laufen (etwa jede eingehende E‑Mail oder kontinuierliche Flug‑Check‑ins).

  • In der Beta gab es unterschiedliche Monatsbeiträge (zirka 10–30 US‑Dollar)
  • Aktuell werden personalisierte Preise ermittelt, basierend auf der Systembelastung
  • Fürs Wachstum steht ein schneller Ausbau vor kurzfristiger Profitabilität

Creator‑Anreiz

Wer Recipes erstellt und damit neue Nutzer bringt, kann bezahlt werden — abhängig von Region zwischen etwa 0,10 und 1 US‑Dollar pro geworbenem Nutzer.

Ursprung und Marktposition

Poke entstand aus einem früheren E‑Mail‑Assistenten: Beta‑Nutzer setzten das Tool zunehmend auch für andere Aufgaben ein, woraufhin das Team das Produkt generalisierte und persönlicher machte. Der Anspruch ist, die Hemmschwelle für agentische Systeme zu senken — also eine Nutzung, die auch für Nicht‑Techniker funktioniert, ohne Terminal‑Installationen oder komplexe Zugriffsrechte.

Kontext

Agentische KI ist aktuell ein heißes Feld. Neben Poke gibt es Projekte wie OpenClaw (deren Entwickler von OpenAI übernommen wurden) und Anbieter wie Nvidia mit eigenen Lösungen. Poke unterscheidet sich durch den Fokus auf Nachrichten‑schnittstellen und die Möglichkeit, viele Modelle und Dienste zugleich zu nutzen — so soll es schnell startklar sein und direkt über Text funktionieren.

Quellen

💡Über das Projekt KI News Daily

Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH.

Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Mechanismen, können aber leider Fehler und Irrtümer nicht ausschließen. Sollte dir etwas auffallen, wende dich bitte umgehend an unseren Support und feedback[at]pickert.io

Vielen Dank! 🙏

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