Perplexity stoppt Werbung – setzt auf Abo und Nutzervertrauen

19.02.2026 | Allgemein, KI

Perplexity entfernt gesponserte Antworten, um das Nutzervertrauen zu schützen.

In Kürze

  • Tests mit Anzeigen gestoppt
  • Glaubwürdigkeit wichtiger als Werbeerlöse
  • Fokus auf Antwortgenauigkeit und Abo-Modelle

Perplexity streicht Werbung — aus Sorge um das Nutzervertrauen

Perplexity hat die Probe mit gesponserten Antworten offenbar fürs Erste beendet. Nach Tests im Jahr 2024, bei denen gekennzeichnete Werbeeinträge zwischen normalen Antworten auftauchten, begann das in San Francisco gegründete Startup Ende letzten Jahres damit, diese Anzeigen wieder zu entfernen.

Führungskräfte erklärten der Financial Times, dass Werbung das Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer untergraben könne — und damit auch die Bereitschaft, für den Dienst zu zahlen.

Wie Perplexity erklärt, geht es vor allem um Glaubwürdigkeit: Wenn Nutzer an der Neutralität oder Zuverlässigkeit der Antworten zweifeln, sinke die Zahlungsbereitschaft. Deshalb will das Unternehmen seine Energie stattdessen auf zwei Dinge richten: die Verbesserung der Antwortgenauigkeit und den Ausbau kostenpflichtiger Abo-Modelle.

Geschäftsmodell: Abo statt Ad-Imperium

  • Perplexity bietet eine Gratisversion sowie mehrere bezahlte Pläne an.
  • Laut Firma liegen die monatlichen Preise zwischen 20 und 200 US-Dollar.
  • Nach eigenen Angaben nutzen mehr als 100 Millionen Menschen PerplexityAI.
  • Das Unternehmen wird mit rund 18 Milliarden US-Dollar bewertet und weist einen Jahresumsatz von etwa 200 Millionen US-Dollar aus.

Die Konkurrenz testet Anzeigen — aber nicht einheitlich

Andere große Anbieter wählen unterschiedliche Wege.

  • OpenAI testet Werbung in ChatGPT, zunächst in den USA, und zeigt Anzeigen in der Gratis-Version sowie in der günstigsten Bezahlstufe „ChatGPT Go“. OpenAI betont, dass Sponsorengelder die Antworten nicht beeinflussen sollen und verweist auf die hohen Kosten von Betrieb und Infrastruktur als wirtschaftliche Begründung.
  • Google platziert Anzeigen in seinem KI-Modus und in KI-Zusammenfassungen der Suche. Parallel dazu sagte der DeepMind-Chef, dass Googles KI-Chatbot Gemini werbefrei bleiben solle.
  • Anthropic hat ebenfalls angekündigt, seinen Chatbot Claude ohne Werbung zu betreiben.

Was das für die Branche heißt

Kurz gesagt: Die Branche experimentiert mit verschiedenen Finanzierungsmodellen — direkte Abo-Einnahmen versus Werbeerlöse. Perplexity setzt klar auf Abos und die Stärkung des Nutzervertrauens, während andere Anbieter Werbung als Finanzierungsquelle prüfen oder selektiv ausschließen.

Quellen

  • Quelle: Perplexity
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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