Pentagon schließt 10‑Jahres‑Rahmenvertrag mit Anduril – bis zu 20 Mrd. USD

15.03.2026 | Allgemein, KI

US‑Verteidigungsministerium bündelt Beschaffungen und vergibt langfristigen Rahmenvertrag an Anduril.

In Kürze

  • Bis zu 10 Jahre Laufzeit (5 Jahre + Option), Volumen bis 20 Mrd. USD
  • Ersetzt über 120 Einzelaufträge; umfasst Hardware, Software, Infrastruktur und Services
  • Gründer Palmer Luckey umstritten; Deal betont Fokus auf integrierte kommerzielle Lösungen

Die US-Armee hat am späten Freitag einen langfristigen Vertrag mit dem Rüstungs‑Startup Anduril unterzeichnet — bis zu zehn Jahre Laufzeit und ein Volumen von maximal 20 Milliarden US-Dollar. Formal beginnt das Abkommen mit einer fünfjährigen Basisphase und enthält eine Option auf weitere fünf Jahre.

Abgedeckt werden Andurils

  • Hardware
  • Software
  • Infrastruktur
  • begleitende Dienstleistungen

Statt vieler Einzelaufträge fasst die Vereinbarung mehrere Beschaffungen zusammen: Das Verteidigungsministerium bezeichnet die Vereinbarung als eine einzelne Unternehmensvereinbarung, die zuvor mehr als 120 getrennte Beschaffungsaktionen für Andurils kommerzielle Lösungen ersetzt. Gabe Chiulli, CTO im Office of the Chief Information Officer des Verteidigungsministeriums, kommentierte, dass „moderner Krieg zunehmend von Software bestimmt“ werde und das Militär Software deshalb schneller und effizienter beschaffen müsse.

Kurz zu Anduril:

Gegründet wurde das Unternehmen von Palmer Luckey, der zuvor das VR‑Startup Oculus an Facebook verkauft hatte. Luckey war öffentlich in die Kritik geraten, nachdem bekannt wurde, dass er eine pro‑Trump‑Politgruppe unterstützt hatte; Facebook trennte sich daraufhin von ihm. Laut einem Bericht der New York Times erhielten Luckey und Anduril während eines möglichen zweiten Trump‑Regierungsantritts Unterstützung aus Washington. Luckeys Vision für das Unternehmen umfasst den Einsatz autonomer Systeme, darunter Kampfflugzeuge, Drohnen und unbemannte Unterwassersysteme.

Wirtschaftlich liegt Anduril laut der NYT im vergangenen Jahr bei einem Umsatz von rund 2 Milliarden US-Dollar; außerdem soll das Unternehmen Verhandlungen über eine neue Finanzierungsrunde mit einer Bewertung von etwa 60 Milliarden US-Dollar geführt haben.

Der Deal fällt in eine Phase gespannter Beziehungen zwischen dem Pentagon und mehreren großen KI‑Firmen: Anthropic klagt das Verteidigungsministerium an, nachdem das Unternehmen als Risiko in der Lieferkette eingestuft und Vertragsverhandlungen abgebrochen wurden. OpenAI hatte nach einem eigenen Pentagon‑Vertrag öffentliches Feedback und zumindest einen Abgang in der Führungsebene zu verkraften.

Mit dem neuen Rahmenvertrag bündelt das Verteidigungsministerium Einkaufsprozesse und setzt gleichzeitig ein deutliches Zeichen dafür, verstärkt auf integrierte kommerzielle Lösungen eines einzelnen Anbieters zuzugreifen — mit umfangreichem Leistungsportfolio von Hard‑ und Software bis zu Infrastruktur und Support.

Quellen

  • Quelle: U.S. Army / Anduril
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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