OpenAI übernimmt Hiro – Finanz‑App wird abgeschaltet, Team wechselt

14.04.2026 | Allgemein, KI

OpenAI kauft das KI‑Finanzstartup Hiro; App wird bald eingestellt.

In Kürze

  • Deal bestätigt, Kaufpreis unbekannt
  • Betrieb endet 20. April, Datenlöschung 13. Mai
  • Hiro‑Team wechselt zu OpenAI (Acquihire)

OpenAI hat das persönliche Finanz‑Startup Hiro Finance übernommen — und das Produkt wird gleich wieder abgeschaltet.

Gründer Ethan Bloch kündigte den Deal am Montag an; OpenAI bestätigte ihn gegenüber TechCrunch. Finanzielle Details gab es nicht, und Hiro hatte seine Gesamtbewertung ohnehin nie offengelegt.

Das Ende des Dienstes ist terminiert: Hiro stellt den Betrieb am 20. April ein, und alle Nutzerdaten sollen am 13. Mai von den Servern gelöscht werden. Weil das Produkt eingestellt wird und Mitarbeiter zu OpenAI wechseln, handelt es sich de facto um ein Acquihire — also einen Kauf, bei dem das Team im Vordergrund steht.

Bloch schrieb, dass Hiro‑Mitarbeiter zu OpenAI wechseln. Eine genaue Zahl nannte er nicht; auf LinkedIn sind rund zehn Personen mit dem Unternehmen verknüpft. Auf Nachfragen äußerte sich Bloch nicht weiter.

Hiro war 2023 gegründet worden und hatte sein KI‑Tool vor etwa fünf Monaten auf den Markt gebracht. Die App richtete sich an Privatnutzer: Man gab Einkommen, Schulden und monatliche Ausgaben ein, und die Software rechnete verschiedene Was‑wenn‑Szenarien durch, um bei finanziellen Entscheidungen zu unterstützen. Eine hervorstechende Funktion war die Betonung auf korrekte Finanzrechnungen sowie ein Tool, mit dem Nutzer die Genauigkeit überprüfen konnten.

Technisch passt das: In letzter Zeit sind moderne Spitzen‑KI‑Modelle deutlich besser im Rechnen geworden — ein Bereich, in dem sie früher schwächer waren. Das macht Finanzanwendungen, die präzise Zahlen brauchen, insgesamt attraktiver für KI‑Anbieter.

Zu den Investoren von Hiro gehörten bekannte Fintech‑VCs wie:

  • Ribbit
  • General Catalyst
  • Restive

Bloch selbst ist kein Unbekannter im Fintech‑Bereich: Er gründete unter anderem Digit, eine App für automatisches Sparen, die 2021 an Oportun verkauft wurde (Oportun nannte einen Betrag von mehr als 200 Millionen Dollar; Bloch spricht von rund 230 Millionen). Zuvor verkaufte er 2009 Flowtown für etwa 4,5 Millionen Dollar. Hiro war laut Bloch sein 15. Projekt — die ersten 13 hatten nicht den gewünschten Erfolg.

Für OpenAI ergänzt der Zukauf vorhandene Angebote: Das Unternehmen bewirbt ChatGPT bereits als nützlich für Finanzteams, und Hiro bringt Expertise in Finanzplanung und -berechnung mit. Ob OpenAI daraus ein auf Finanzen spezialisiertes Produkt entwickelt, ist bislang offen.

Eine weitere mögliche Wirkung: Schritte wie dieser könnten OpenAI in Kreisen populärer Trading‑Agenten sichtbarer machen. OpenClaw, ein oft genutzter Agent für automatisches Aktien‑Trading, wird von vielen Anwendern zusammen mit Konkurrenten wie Claude eingesetzt; Bloch hatte selbst einen OpenClaw‑Agenten namens „RoboBuffett“ gebaut.

Kurz zusammengefasst

  • Deal bestätigt
  • Kaufpreis nicht veröffentlicht
  • Produktabschaltung am 20. April
  • Datenlöschung am 13. Mai
  • Team wechselt zu OpenAI

Quellen

  • Quelle: OpenAI
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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