OpenAI testet Werbung in ChatGPT — Gratis‑Nutzer und Go‑Abo betroffen

17.01.2026 | Allgemein, KI

OpenAI startet Werbe‑Tests in ChatGPT: zunächst für kostenlose Accounts und im Go‑Abo; Pro/Business/Enterprise bleiben vorerst werbefrei. Tests laufen in den USA.

In Kürze

  • Anzeigen erscheinen am Ende von Antworten, deutlich gekennzeichnet und ablehnbar
  • Tests nur für eingeloggte, erwachsene Nutzer in den USA; sensible Themen ausgeschlossen
  • Grund ist Refinanzierung; ChatGPT Go (8 €/Monat) enthält Werbung und Memory‑Features

OpenAI testet in den nächsten Wochen Werbung in ChatGPT — zunächst nur in der kostenlosen Version und im neuen Go‑Abo. Pro-, Business‑ und Enterprise‑Kund:innen sollen vorerst werbefrei bleiben. Die Tests starten mit eingeloggt‑en, erwachsenen Nutzern in den USA.

So werden die Anzeigen eingeblendet

Die Anzeigen sollen am Ende einer ChatGPT‑Antwort erscheinen, wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung thematisch passt. Sie werden deutlich als Werbung gekennzeichnet und optisch von der eigentlichen Antwort getrennt. Du kannst dir anzeigen lassen, warum dir eine bestimmte Werbung gezeigt wurde, und sie ablehnen. OpenAI betont, dass Gesprächsinhalte privat bleiben und nicht an Werbetreibende verkauft werden.

Wer keine Werbung sieht

Während der Testphase werden keine Anzeigen in Konten gezeigt, bei denen der Nutzer angibt oder OpenAI vorhersagt, dass er unter 18 ist. Außerdem sollen bei sensiblen Themen wie Gesundheit, psychischer Gesundheit oder Politik keine Anzeigen ausgespielt werden.

Warum OpenAI die Kehrtwende macht

Sam Altman, CEO von OpenAI, hatte Werbung früher abgelehnt und vor negativen Entwicklungen gewarnt. In der aktuellen Mitteilung rechtfertigt das Unternehmen den Schritt damit, die hohen Investitionen refinanzieren und KI breiter zugänglich machen zu müssen. OpenAI geht davon aus, dass derzeit nur rund fünf Prozent der Nutzer zahlen; Werbung soll den Zugang für mehr Menschen ermöglichen. Gleichzeitig sieht das Unternehmen Chancen für neue, konversationsfähige Werbeformate: Nutzer könnten etwa direkt aus einer Anzeige heraus Fragen stellen, die bei einer Kaufentscheidung helfen.

Personalisierung: Memory und die Abwägungen

Berichte, etwa von The Information, legen nahe, dass OpenAI prüft, ob die Memory‑Funktion für personalisierte Werbung genutzt werden könnte. Memory speichert Details aus Gesprächen — etwa Wohnort, Namen oder Haustiernamen — was dagegen gezieltere Anzeigen ermöglichen würde. Ähnliche Entwicklungen verfolgt auch Google mit Tests, die breiteren Zugriff auf persönliche Daten erlauben. Kritiker weisen darauf hin, dass Anzeigen oft klein anfangen und mit Nutzerwachstum intensiver werden können — ein Muster, das man etwa von Such‑ und Videoplattformen kennt.

Finanzielle Hintergründe

OpenAI steht unter Druck, die sehr hohen Bewertungen zu rechtfertigen (in Berichten werden rund 500 bis möglicherweise 750 Milliarden US‑Dollar genannt) und Wachstumserwartungen zu bedienen. Werbung soll ein weiterer Baustein neben Abonnements und Enterprise‑Geschäften sein, um die Einnahmen zu diversifizieren.

ChatGPT Go: günstiges Abo mit Werbung

Parallel kündigte OpenAI die weltweite Ausweitung des günstigen Abos ChatGPT Go an. Das Angebot, das seit August in 171 Ländern verfügbar war, startet jetzt auch in den USA und dort, wo ChatGPT zugänglich ist, darunter Deutschland. Preis: 8 Euro pro Monat.

Leistungen:

  • erweiterter Messaging‑Zugang
  • Bilderstellung
  • Datei‑Uploads
  • Memory‑Funktion
  • Werbung

Was Nutzer praktisch beachten können

  • Werbung erscheint nur für eingeloggte, erwachsene Nutzer in den USA während der Testphase und in den genannten Produktversionen.
  • Pro‑, Business‑ und Enterprise‑Nutzer bleiben laut OpenAI vorerst werbefrei.
  • Nutzer sollen sehen können, warum eine Anzeige angezeigt wird, und sie ablehnen — wie strikt diese Optionen später umgesetzt werden, wird sich in den Tests zeigen.

Quellen

  • Quelle: OpenAI
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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