OpenAI-Microsoft-Deal neu verhandelt: Umsatzbeteiligung endet, Cloudwahl offen

28.04.2026 | Allgemein, KI

Microsoft und OpenAI haben ihren Milliarden-Deal neu geregelt – mit Folgen für Geldflüsse, Modellrechte und Cloud-Partner.

In Kürze

  • Microsofts 20%-Umsatzbeteiligung wird gedeckelt und fällt bis 2030 weg
  • Microsoft behält Lizenzrechte bis 2032, verliert Exklusivität und AGI-Kündigungsrecht
  • OpenAI darf Clouds frei wählen; Amazon plant bis zu 50 Mrd. Investitionen

Microsoft und OpenAI haben ihre milliardenschwere Partnerschaft neu verhandelt — mit deutlichen Änderungen bei Geldflüssen, Rechten an Modellen und der Wahl der Cloud-Anbieter.

Was sich an den Finanzen ändert

Der zentrale Punkte: Microsoft erhält aktuell 20 % der Umsätze von OpenAI. Diese Beteiligung wird künftig gedeckelt und fällt ab 2030 komplett weg. Zudem entfallen gegenseitige Zahlungen zwischen den beiden Firmen. Kurz: die dauerhafte Umsatzbeteiligung, wie sie bisher bestand, ist zeitlich befristet.

Lizenz-, Exklusiv- und AGI-Regelungen

Microsoft darf OpenAIs Modelle weiterhin lizenzieren — das Recht gilt bis 2032. Exklusivrechte an den Modellen hat Microsoft aber nicht mehr. Auch eine zuvor vereinbarte Klausel zur Allgemeinen Künstlichen Intelligenz (AGI) wurde gestrichen: Microsoft verliert nicht mehr das Sonderkündigungsrecht, das bei Erreichen einer AGI hätte greifen können. Die Vereinbarung steht damit unabhängig vom weiteren technologischen Fortschritt.

Cloud-Auslieferung und Kundenzugang

OpenAI darf seine Produkte künftig über beliebige Cloud-Anbieter ausliefern — etwa Amazon AWS oder Google Cloud. Microsoft Azure bleibt zwar bevorzugter Partner, ist aber nicht mehr der alleinige Auslieferungsweg. Hintergrund dieser Änderung: Frühere Beschränkungen auf Azure hatten nach Angaben von Kund:innen und Branchenbeobachtern das Geschäft mit Unternehmenskunden erschwert.

Kontext: Investitionen, Spannungen und neue Allianzen

Seit 2019 hat Microsoft laut Berichten mehr als 13 Milliarden US-Dollar in OpenAI investiert. Intern gab es in den vergangenen Monaten wachsende Spannungen zwischen den Firmen; Microsoft selbst hat zuletzt rund 9.000 Stellen abgebaut, unter anderem um in KI-Infrastruktur zu investieren.

Parallel dazu hat OpenAI im Februar 2026 eine strategische Partnerschaft mit Amazon geschlossen: Amazon sagte Investitionen von bis zu 50 Milliarden US-Dollar zu. In diesem Rahmen wird AWS exklusiver Cloud-Anbieter für OpenAIs Enterprise-Plattform „Frontier“, auf der Unternehmen KI-Agenten betreiben können. Amazon beteiligt sich zudem massiv an Anthropic (weitere 25 Milliarden US-Dollar) — Anthropic plant, über zehn Jahre Ressourcen bei AWS zu buchen.

Was das für die Branche bedeutet

Die Neuordnung gibt OpenAI mehr Freiheiten bei der Wahl seiner Cloud-Partner und entfernt zentrale vertragliche Beschränkungen. Microsoft bleibt weiterhin eng verbunden — mit Lizenzrechten bis 2032 — verliert aber Exklusivität und die dauerhafte Umsatzbeteiligung. Gleichzeitig verlagern sich große Investitions- und Infrastrukturentscheidungen in der Branche: Mega-Deals mit Anbietern wie Amazon formen neue Allianzen und Zugangswege für Unternehmenskunden.

Quellen

  • Quelle: OpenAI / Microsoft
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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