Ab März kann Copilot in Word nicht nur vorschlagen, sondern Dokumente direkt editieren — deaktivierbar und nur für Business‑Konten.
In Kürze
- Bearbeitung in Desktop, Mac und Web
- Nur für Geschäfts-, Schul- und Unikonten mit Business‑Abo
- Alle Änderungen werden protokolliert und sind rückgängig machbar
Microsoft lässt Copilot in Word künftig selbst die Tasten drücken
Ab März kann Copilot in Microsoft Word nicht nur lesen und Vorschläge machen, sondern Dokumente direkt bearbeiten. Die neue Funktion wird für die Desktop-, Mac- und Web‑Versionen ausgerollt. Falls du die automatische Bearbeitung nicht willst, kannst du sie vollständig deaktivieren.
Wie die Änderungen dokumentiert werden
Microsoft betont, dass alle von Copilot vorgenommenen Änderungen nachvollziehbar sind und sich rückgängig machen lassen. Das Unternehmen verspricht also, dass du bei Bedarf sehen kannst, wer was verändert hat, und Änderungen zurückrollen kannst — ein wichtiges Detail gerade bei gemeinschaftlich genutzten Dokumenten.
Wer Zugriff hat
Der Assistent ist derzeit nur für Nutzer mit Geschäfts-, Schul- oder Unikonten verfügbar, und benötigt ein zugehöriges Business‑Abonnement innerhalb von Microsoft 365. Das Chatfenster von Copilot lässt sich in Word, Excel, PowerPoint, Outlook und weiteren Microsoft‑365‑Apps über das Menüband öffnen.
Mögliche Probleme in der Praxis
Dokumente, Tabellen und Layouts reagieren oft empfindlich auf automatische Eingriffe. Wenn Copilot künftig direkt editieren darf, kann das zusätzlichen Prüfaufwand bedeuten: Du musst Änderungen kontrollieren und gegebenenfalls unbeabsichtigte Modifikationen korrigieren. Besonders komplexe Formatierungen oder fein abgestimmte Layouts sind anfällig für Störungen.
Außerdem könnte eine Häufung von Fehlern das Vertrauen in solche KI-Funktionen beeinträchtigen — ein Risiko, das Microsoft durch Nachvollziehbarkeit und Rückgängig‑Funktionen adressieren will.
Was du jetzt wissen musst
Die Funktion rollt ab März aus und steht zunächst nur Geschäftskunden, Schulen und Unis mit Business‑Abo zur Verfügung. Die Möglichkeit, Copilot zu deaktivieren, bleibt bestehen — und alle vorgenommenen Änderungen sollen dokumentiert und reversibel sein.
Quellen
- Quelle: Microsoft
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




