Meta erlaubt Konkurrenz‑Chatbots auf WhatsApp — befristet und kostenpflichtig

07.03.2026 | Allgemein, KI

Meta lässt Konkurrenz‑KI für 12 Monate auf die WhatsApp Business API — aber nur gegen Gebühren pro Antwort.

In Kürze

  • Befristeter Zugang: 12 Monate
  • Gebühren: 0,049–0,13 € pro KI‑Antwort
  • EU‑Kommission führt kartellrechtliche Prüfung fort

Meta lässt Konkurrenz‑Chatbots wieder per WhatsApp zu — aber nur gegen Gebühr und befristet

Meta hat konkurrenzfähigen KI‑Chatbots in Europa erneut Zugriff auf die WhatsApp Business API gewährt. Der Haken: die Öffnung gilt nur für 12 Monate und ist kostenpflichtig. Die WhatsApp Business API ist die Schnittstelle, über die Unternehmen und Entwickler Chatbots und andere Dienste mit WhatsApp verbinden.

Meta begründet den Schritt damit, dass er als Reaktion auf das laufende Verfahren der EU‑Kommission gedacht sei und ein sofortiges behördliches Eingreifen vorerst unnötig machen solle, bis die Untersuchung abgeschlossen ist.

Die Gebühren sind allerdings drastisch genug, um für Anbieter relevant zu sein: Meta verlangt je nach Land zwischen 0,049 und 0,13 Euro pro KI‑Antwort — also etwa 4,9 bis 13 Cent. Bei hohem Nachrichtenaufkommen können solche Kosten schnell steigen und den Betrieb von Konkurrenz‑Chatbots auf WhatsApp wirtschaftlich unattraktiv machen.

Konkurrenten kritisieren das Vorgehen scharf. Marvin von Hagen, CEO des Start‑ups The Interaction Company, sagt, die Gebühren wirkten wie ein Trick, der ein angekündigtes Verbot lediglich durch neue Hürden ersetze; finanziell mache das den Zugang praktisch ebenso schwer wie ein kompletter Ausschluss.

Hintergrund

Die EU‑Kommission hatte im Februar eine förmliche Untersuchung eingeleitet, weil sie den Verdacht hegt, Meta erschwere Wettbewerbern den Zugang zu WhatsApp und verstoße damit gegen das Wettbewerbsrecht. Meta hatte bereits im Oktober angekündigt, den Zugang zur Business‑Schnittstelle zu sperren und diese Maßnahme am 15. Januar umgesetzt. Auf Druck nationaler Behörden, unter anderem aus Italien, wurde der Zugang später wieder ermöglicht — jedoch ebenfalls gegen Gebühr.

Die EU‑Kommission prüft nun, wie sich Metas Änderungen auf mögliche einstweilige Maßnahmen und auf die laufende kartellrechtliche Untersuchung auswirken. Die Untersuchung selbst läuft weiter.

Quellen

  • Quelle: Meta / EU-Kommission
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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