Meta erhebt Gebühren für KI‑Antworten auf WhatsApp – Italien zuerst

29.01.2026 | Allgemein, KI

Meta verlangt in bestimmten Ländern Gebühren für KI‑Antworten auf WhatsApp – derzeit hauptsächlich Italien. Das kann höhere Kosten und Plattformwechsel für Entwickler bedeuten.

In Kürze

  • Ab 16. Februar: Entwickler in Italien zahlen pro KI‑Antwort (ca. 0,0572 EUR)
  • Abrechnung über WhatsApp Business API ähnlich wie Template‑Nachrichten
  • Gilt nur dort, wo Behörden Meta zur Zulassung zwingen; könnte Präzedenzfall werden

Meta verlangt jetzt Gebühren von Entwicklern, die KI‑Chatbots über WhatsApp anbieten — aber nur dort, wo Regulierungsbehörden das Unternehmen zwingen, solche Bots zuzulassen. Die Regelung kommt nach einem Verbot für Drittanbieter‑Chatbots, das am 15. Januar in Kraft trat.

Was neu ist

Ab 16. Februar müssen Entwickler in Italien pro KI‑Antwort zahlen: 0,0691 USD / 0,0572 EUR / 0,0498 GBP je Nachricht. Bei hohem Anfrageaufkommen können die Kosten schnell steigen.

Meta hatte Anfang des Monats bereits angekündigt, dass italienische Telefonnummern eine Ausnahme erhalten, nannte damals jedoch keine Gebühren.

Wie WhatsApp das technisch handhabt

Die Abrechnung läuft ähnlich wie die bestehenden Gebühren für Template‑Nachrichten über die WhatsApp Business API. Diese Templates sind vorgefertigte, oft genehmigte Nachrichten (etwa für Zahlungs‑ oder Versandbenachrichtigungen). Die Business API ist die Schnittstelle, über die Firmen automatisiert mit WhatsApp‑Nutzern kommunizieren.

Warum Meta das eingeführt hat — und warum es das zunächst verbot

Im Oktober hatte Meta angekündigt, Drittanbieter‑KI‑Bots über die Business API zu blockieren. Als Gründe nannte das Unternehmen eine angebliche Überlastung der Systeme durch Bot‑Antworten und die Ansicht, WhatsApp sei nicht als Vertriebsplattform wie ein App‑Store gedacht; Firmen solle stattdessen auf App‑Stores, eigene Webseiten oder Partnerschaften setzen. Die neue Gebührenregel führt Meta nun nur dort ein, „wo wir rechtlich verpflichtet sind“, gibt das Unternehmen an — sieht die Maßnahme aber zugleich als möglichen Präzedenzfall für andere Länder.

Reaktionen von Behörden

In mehreren Regionen laufen wettbewerbsrechtliche Prüfungen, unter anderem in:

  • der EU
  • Italien
  • Brasilien

In Brasilien forderte die Behörde eine Aussetzung der Politik; ein Gericht hob diese Anordnung später wieder auf. Nach dem Aufheben der Anordnung bat Meta Entwickler, ihre Chatbots in Brasilien vorerst nicht anzubieten.

Konkrete Folgen seit dem 15. Januar

Entwickler müssen Nutzern ihrer KI‑Bots auf WhatsApp nun eine vorgefertigte Meldung schicken, die auf die eigene Website oder App verweist.

Große Anbieter wie OpenAI, Perplexity und Microsoft kündigten bereits an, ihre WhatsApp‑Bots nach dem Stichtag nicht mehr verfügbar zu machen und Nutzer auf andere Plattformen zu verweisen.

Was das für Entwickler bedeutet

Für dich als Entwickler kann WhatsApp kostspieliger oder weniger verlässlich als Kanal werden — zumindest dort, wo Regulierer Meta zum Zulassen von Drittanbietern zwingen. Momentan betrifft die neue Preisregel hauptsächlich Italien. Meta selbst deutet an, dass ähnliche Regelungen in anderen Ländern möglich sind, falls dort entsprechende Entscheidungen fallen.

Quellen

  • Quelle: Meta / WhatsApp
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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