Manus integriert KI‑Agenten direkt in Messenger; Telegram ist der Startpunkt.
In Kürze
- Agenten arbeiten im Chat mit Text, Bild und Sprache
- Zwei Modelle: 1.6 Max für schwere Tasks, 1.6 Lite für schnelle Antworten
- QR‑Code‑Einrichtung, kein Zugriff auf andere Telegram‑Chats
Manus bringt KI‑Agenten in Messenger: Telegram ist der Startpunkt
Das KI‑Startup Manus hat eine neue Funktion namens Manus Agents angekündigt: KI‑Agenten, die du direkt in Messenger‑Apps nutzen kannst. Telegram ist die erste Plattform, auf der die Verbindung schon funktioniert; weitere Messenger sollen folgen. Die Verbindung läuft über einen QR‑Code, und die Funktion ist für alle Nutzer verfügbar — unabhängig von einem Abo.
Was Manus Agents kann
Die Agents bieten die gleichen Möglichkeiten wie die Web‑Version von Manus:
- mehrstufige Aufgaben abarbeiten
- recherchieren
- Daten verarbeiten
- Dokumente erstellen — alles direkt im Chat
- Du kannst dem Agenten auch Sprachnachrichten, Bilder und Dateien schicken, damit er mit diesen Inputformaten arbeitet
Die Idee ist, komplexe Abläufe in den Messenger zu verlagern, ohne dafür die Weboberfläche öffnen zu müssen.
Welche KI‑Modelle stehen zur Wahl
Manus bietet zwei Varianten seines Modells an:
- Manus 1.6 Max für besonders komplexe Aufgaben
- Manus 1.6 Lite für schnelle, unkomplizierte Anfragen
Die Modelle sind demnach unterschiedliche Versionen des KI‑Systems, optimiert für verschiedene Arbeitsarten — mehr Rechenleistung und Kontext bei Max, schnelleres Antworten bei Lite.
Datenschutz und Verbindung
Manus betont, dass der Agent keinen Zugriff auf andere Telegram‑Chats hat. Die Einrichtung erfolgt per QR‑Code: Du scannst einmal, verbindest Agent und Messenger und kannst direkt loschatten. Laut Manus ist die Funktion für alle Nutzer freigeschaltet, also keine Paywall für den Zugriff auf die Agenten.
Warum Telegram zuerst?
Hintergrund ist, dass Meta Manus Ende 2025 übernommen hat. Der Deal wird derzeit von chinesischen Behörden geprüft, weshalb unklar ist, ob er endgültig ist.
- Entweder wird die Verfügbarkeit vor dem Abschluss der Übernahme unabhängig ausgerollt
- oder neue Funktionen werden zunächst in einem Umfeld getestet, das nicht unmittelbar mit Meta in Verbindung steht
Sicherheitsaspekte
Agenten‑Technologie — also KI, die eigenständig Aufgaben abarbeitet — steht aktuell noch nicht ohne Kritik da. Es gab bereits Fälle, bei denen Software Schwachstellen zeigte; als Beispiel wird die gehypte Software OpenClawd genannt, die Sicherheitsprobleme offenbarte. Solche Vorfälle zeigen, dass bei autonomen Agenten besondere Sorgfalt bei Sicherheit und Robustheit nötig ist.
Weitere Informationen
Weitere Details zu Manus Agents stellt Manus auf seiner Website bereit.
Quellen
- Quelle: Manus / Telegram
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




