KI-Deepfakes in Italien: Wie gefälschte Stimmen Millionen überwiesen wurden

30.09.2026 | Allgemein, KI

KI-Deepfakes verursachten in Italien Millionenverluste.

In Kürze

  • 95 Mio. € überwiesen
  • Stimmen und Texte gefälscht
  • 36 Mio. € verloren

KI-gestützte Deepfakes haben in Italien eine Serie von großangelegten Finanzbetrügereien ermöglicht — mit Millionenverlusten und raschen, grenzüberschreitenden Geldflüssen.

Die Mailänder Staatsanwaltschaft warnt davor, solche Angriffe zu unterschätzen: Täter nutzten generative KI, um glaubwürdige Texte und Stimmen zu fälschen und damit vertraute Ansprechpartner zu täuschen.

Wie die Attacke auf Intesa Sanpaolo / Fideuram ablief

Im Februar gaben sich Betrüger als CEO der Bank Intesa Sanpaolo aus. Zunächst schickten sie dem Vorsitzenden der Tochterbank Fideuram gefälschte WhatsApp-Nachrichten mit der Aufforderung zu einer vermeintlich dringenden Überweisung. Kurz darauf meldete sich ein angeblicher Anwalt — mit einer per KI erzeugten Stimme, die dem Manager vertraut vorkam. Auf Basis dieser Kontakte autorisierte der Manager die Zahlung.

In der Folge wurden insgesamt 95 Millionen Euro überwiesen, größtenteils in Richtung China. Durch schnellen Kontakt zu einer chinesischen Bank sowie Kooperationen der Staatsanwaltschaft mit portugiesischen Behörden über Eurojust konnten Teile der Summe gesichert werden. Etwa 36 Millionen Euro gelten jedoch als verloren: Die Täter verschoben Gelder rasch international und wandelten große Teile in Kryptowährungen um. Der betroffene Fideuram-Manager trat im März zurück, offiziell „aus persönlichen Gründen“. (Quellen: Abendkurier, Corriere della Sera)

Weitere bekannte Fälle

  • Banca Ifis: Eine Steuerexpertin wurde per E-Mail getäuscht und überwies 24 Millionen Euro. Durch Ermittlungen konnten 20 Millionen Euro zurückgeholt werden, 4 Millionen blieben verschwunden. Die Spur führte über Konten in Malta, Luxemburg und den Niederlanden, eine kanadische Transaktionsplattform und zwei Bitcoin-Wallets.
  • Imitation des Verteidigungsministers: Bereits im Vorjahr haben Täter mit generativer KI die Stimme des italienischen Verteidigungsministers nachgebildet, um einen Milliardär anzurufen und angeblich 1 Million Euro als Lösegeld zu fordern. Anfangs wurde überwiesen; der Betrag konnte später jedoch wieder sichergestellt werden.

Was die Fälle gemeinsam haben

Die Attacken zeigen eine klare Methodik: Kombination aus gefälschten Nachrichten und synthetischen Stimmen, schnelle internationale Transferketten und Konversion in Kryptowährungen, um Spurung und Einfrierung zu erschweren. Zugleich offenbaren die Vorfälle, wie wichtig unmittelbare, grenzüberschreitende Ermittlungsarbeit ist — Kooperationen mit Banken im Ausland und mit Behörden wie Eurojust spielten eine zentrale Rolle bei der Rückholung von Teilen der Betrugssummen.

Hinweis der Ermittler

Die Mailänder Staatsanwaltschaft betont, dass unerwartete Nachrichten oder Anrufe, selbst wenn sie plausibel wirken, kritisch geprüft werden müssen. Ermittlerinnen und Ermittler fordern schnelle Meldung und Abstimmung mit Banken und internationalen Partnern, um Transfers zu stoppen und Vermögenswerte zu sichern.

Quellen

  • Quelle: Intesa Sanpaolo / Fideuram
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH. Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Mechanismen, können aber leider Fehler und Irrtümer nicht ausschließen. Sollte dir etwas auffallen, wende dich bitte umgehend an unseren Support und feedback[at]pickert.io

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