Juniorjobs schwinden: KI übernimmt Einstiegsaufgaben – Teams tragen die Last

06.02.2026 | Allgemein, KI

KI ersetzt zunehmend Aufgaben für Berufseinsteiger:innen, belastet bestehende Teams und bedroht die Nachwuchspipeline.

In Kürze

  • Einstiegsstellen deutlich gesunken (Stepstone: -45% Q1/2025)
  • Ältere Mitarbeitende übernehmen KI-verlagerte Routinetätigkeiten und leiden unter Mehrbelastung
  • Unternehmen berichten von Stelleneinsparungen; langfristig droht Fachkräftelücke

Wenn du gerade am Anfang deiner Karriere stehst oder im Tech‑Bereich arbeitest, solltest du wissen: Viele Unternehmen ersetzen inzwischen Aufgaben, die früher Berufseinsteiger:innen erledigt haben, durch KI‑Tools. Statt Junior‑Positionen mit Einarbeitung und Gehalt werden automatisierte Systeme eingesetzt — und das hat weitreichende Folgen für Teams und Nachwuchs.

Ein konkretes Gesicht dieser Entwicklung liefert ein 33‑jähriger Entwickler, der unter dem Namen „Isaac“ berichtet. In seinem Unternehmen werden inzwischen deutlich weniger Einstiegsstellen ausgeschrieben. Routinetätigkeiten wie:

  • Code schreiben
  • Testen
  • Bugfixing

landen bei älteren Mitarbeitenden mit der impliziten Erwartung, dass KI den zusätzlichen Aufwand auffängt. Bereiche, die menschliche Abstimmung, Designentscheidungen oder umfassendes Testing erfordern, lassen sich laut Isaac bislang nicht verlässlich an KI abgeben. Ergebnis für die Betroffenen: Überlastung, Erschöpfung, in seinem Fall die Suche nach einer neuen Stelle bei einem kleineren Unternehmen.

Zahlen untermauern, dass Isaac kein Einzelfall ist. In den USA suchten laut Kickresume rund 58 Prozent der Hochschulabsolvent:innen noch ein Jahr nach dem Abschluss nach ihrem ersten Job. In Deutschland lagen die ausgeschriebenen Einstiegsstellen im ersten Quartal 2025 laut einer Analyse von Stepstone um 45 Prozent unter dem Fünfjahresdurchschnitt.

Auch Unternehmen berichten selbst von Einsparungen durch KI. Eine Erhebung der British Standards Institution zeigt:

  • Zwei Fünftel der weltweit führenden Unternehmen geben an, bereits Einstiegspositionen wegen Effizienzgewinnen durch KI reduziert zu haben
  • Weitere 43 Prozent erwarten ähnliche Einschnitte für 2026

Gleichzeitig ist die eingesetzte Technik alles andere als perfekt. Laut einer Asana‑Studie nutzen bereits 77 Prozent der Beschäftigten „KI‑Agenten“ oder automatisierte Assistenzprogramme und rechnen mit einer weiteren Aufgabenverlagerung.

  • Fast zwei Drittel der Befragten halten diese Tools allerdings für unzuverlässig
  • Mehr als die Hälfte berichtet, KI liefere sicher falsche oder irreführende Informationen
  • Viele Beschäftigte verbringen daher zusätzliche Zeit damit, Fehler der KI zu korrigieren

Für die mittlere und lange Frist ergibt sich daraus ein strukturelles Problem: Wenn weniger junge Talente in die Unternehmen nachrücken und gleichzeitig viele der Babyboomer‑Jahrgänge in den Ruhestand gehen, kann die Nachfolge‑ und Ausbildungspipeline schrumpfen. Analyst:innen und Branchenberichte warnen, dass das zu einem verschärften Fachkräftemangel führen könnte — gerade in Bereichen, in denen Erfahrungswissen und Hands‑on‑Training wichtig sind.

Quellen:

Quellen

  • Quelle: Unternehmen / Künstliche Intelligenz
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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