Ask Maps kann jetzt Bestellungen starten und soll bald auch Hotels und Tickets buchen.
In Kürze
- Ask Maps wählt Gerichte, legt Warenkorb an und berücksichtigt deine Vorlieben
- Nutzen: KI-Modell Gemini mit agentischen Fähigkeiten für mehrstufige Aufgaben
- Start in den USA, zunächst Partnerrestaurants (Square, Toast); Uber Eats, Hotels und Events folgen
Google macht Maps produktiver: Ask Maps kann jetzt Bestellungen anstoßen
Google rüstet sein Maps-Feature Ask Maps auf: Was bislang vor allem bei komplexen Anfragen wie „Akku fast leer – wo kann ich aufladen?“ half, kann die App jetzt selbst aktiv werden — zunächst beim Bestellen von Essen, später auch bei Hotel- und Ticketbuchungen.
So funktioniert das Bestellen
Du kannst Maps sagen, dass du nach der Arbeit ein bestimmtes Essen zum Mitnehmen willst und es auf dem Heimweg abholen möchtest.
- Die App sucht dann passende Restaurants,
- wählt das gewünschte Gericht aus,
- legt es in den Warenkorb
- und zeigt dir die Zusammenstellung zur Bestätigung.
Praktisch: Die KI bezieht dabei deine Vorlieben und Ernährungsbedürfnisse mit ein; Google nennt diese Funktion „Personal Intelligence”.
Welche Technik dahintersteckt
Google nutzt dafür sein KI-Modell Gemini und dessen sogenannte agentische Fertigkeiten.
Das bedeutet, die KI führt mehrere Schritte in Reihenfolge aus und arbeitet Aufgaben weitgehend selbstständig ab — etwa suchen, auswählen und etwas in den Warenkorb legen, ohne dass du jeden Schritt manuell machen musst.
Einschränkungen und Verfügbarkeit
Das Feature funktioniert vorerst nur mit Restaurants, die an Partner wie Square oder Toast angebunden sind; künftig soll auch Uber Eats hinzukommen. Außerdem wird das Ganze zunächst nur in den USA ausgerollt. Google plant, weitere Regionen später zu ergänzen.
Blick auf die geplanten Erweiterungen
In Zukunft will Ask Maps ähnliche Abläufe auch für Hotels und Events übernehmen. Denkbar ist, dass du etwa nach einem gut bewerteten, preislich moderaten Hotel mit künstlerischem Flair in der Nähe von Restaurants und einem Fitnessstudio suchst, Preise vergleichen lässt und anschließend direkt in der App buchst. Gleiches soll für Shows oder Konzerte möglich werden.
Kurz gesagt: Maps wird interaktiver und kann wiederkehrende, mehrstufige Aufgaben wie Bestellungen oder Buchungen direkt abarbeiten — vorerst jedoch nur über bestimmte Partner und ausschließlich in den USA.
Quellen
- Quelle: Google Maps
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




