Generative KI in Deutschland: Einsatz hoch, Qualifizierung niedrig

29.04.2026 | Allgemein, KI

Viele Firmen nutzen generative KI – doch Schulungen bleiben mangelhaft.

In Kürze

  • 56% der Unternehmen setzen generative KI ein
  • 50% sehen hohen Weiterbildungsbedarf, nur 27% sind geschult
  • Größere Firmen schulen häufiger; Lücke im Mittelstand

Viele deutsche Firmen setzen bereits auf generative KI – aber die Schulungen für die Mitarbeitenden bleiben oft aus.

Das zeigt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des TÜV-Verbands unter 500 Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten (Befragung: 26. Januar–11. März). Demnach nutzen 56 % der Firmen generative KI-Systeme, also Programme, die Texte, Bilder oder Programmcode erzeugen (Beispiele: ChatGPT, Gemini, Claude, Copilot).

Weiterbildungsbedarf ist deutlich, Trainings fehlen aber

Die Hälfte der Unternehmen (50 %) sieht bei KI-Themen einen hohen oder sehr hohen Weiterbildungsbedarf. Gleichzeitig geben jedoch nur 27 % an, dass ihre Mitarbeitenden bereits entsprechende Schulungen erhalten haben. 45 % der Firmen halten derzeit gar keine KI-Weiterbildung für nötig.

Unterschiede nach Betriebsgröße

Die Nutzung und der Qualifizierungsstand hängen auffällig von der Unternehmensgröße ab:

  • Große Unternehmen (>250 Beschäftigte): 68 % setzen generative KI ein; 49 % haben ihre Mitarbeitenden bereits geschult.
  • Mittlere Unternehmen (50–249): 60 % Nutzung; 32 % haben geschult.
  • Kleine Unternehmen (20–49): 53 % Nutzung; 21 % haben geschult.

Besonders im Mittelstand wächst die Lücke zwischen Einsatz und Kompetenzaufbau.

Einstellungen, Strategien und Budgets für Weiterbildung

Zwar bewerten 87 % der befragten Unternehmen Weiterbildung allgemein als (sehr) wichtig, und 75 % geben an, dass Weiterbildungsangebote allen Mitarbeitenden offenstehen. Schriftlich fixiert ist eine Weiterbildungsstrategie jedoch nur bei 29 % der Betriebe.

Beim Budget pro Mitarbeitendem und Jahr verteilen sich die Angaben so:

  • 29 %: weniger als 500 €
  • Mehrheit: 500–1.000 €
  • 18 %: 1.000–2.000 €
  • 7 %: mehr als 2.000 €

Warnung vom TÜV-Verband

Joachim Bühler vom TÜV-Verband betont, dass die Nutzung von KI ohne gezielte Qualifizierung riskant sei. Er fordert Unternehmen auf, jetzt in Schulungen für KI-, Digital- und Cyberkompetenzen zu investieren, und spricht sich zugleich für stärkere politische Förderung von Fortbildungen aus.

Quellen

  • Quelle: TÜV-Verband / Forsa
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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