EU-Institutionen verbieten KI‑generierte Bilder und Videos in offizieller Kommunikation

02.04.2026 | Allgemein, KI

EU-Institutionen verbieten KI‑Erzeugnisse in offizieller Kommunikation; nur Nachbearbeitung erlaubt.

In Kürze

  • Vollverbot
  • Nur Nachbearbeitung
  • Politiker nutzen Deepfakes

Laut Politico haben die drei großen EU-Institutionen — Kommission, Parlament und Rat — ihren Presseteams verboten, vollständig KI-generierte Bilder und Videos in der offiziellen Kommunikation zu verwenden.

KI darf demnach nur zur Optimierung bereits vorhandenen Bildmaterials eingesetzt werden, etwa zur Bildverbesserung oder Nachbearbeitung.

Die Kommission begründet das Verbot mit einem Fokus auf „Authentizität“ und dem Ziel, das Vertrauen der Bürger zu stärken, sagte Kommissionssprecher Thomas Regnier. Das Europäische Parlament hat ergänzende Leitlinien herausgegeben, die vor den inhärenten Risiken generativer KI warnen und daher Zurückhaltung empfehlen.

Das Verbot steht im auffälligen Kontrast zur Praxis einzelner Politiker.

  • Laut Poynter Institute hat Donald Trump seit seinem Amtsantritt in 36 Beiträgen auf Truth Social KI-generierte Inhalte verwendet, darunter ein Bild von sich als Papst und ein KI-Video zum Gazastreifen.
  • Innerhalb der EU hat Bundeskanzler Friedrich Merz ein KI-generiertes Tanzvideo eingesetzt, um auf Risiken der Technologie hinzuweisen.
  • Ungarns Ministerpräsident nutzt dagegen Deepfake-Videos, um gegen Brüssel zu polemisieren. (Deepfake bezeichnet manipuliertes Medienmaterial, das Personen täuschend echt darstellt.)

Fachleute sehen das pauschale Verbot unterschiedlich.

  • Walter Pasquarelli, OECD-Berater und Forscher in Cambridge, meint, verantwortliche Nutzung sei besser als komplettes Verzichten — die EU könnte durch Praxisbeispiele zeigen, wie transparente Regeln funktionieren.
  • Alexandru Voica von Synthesia hebt hinzu, dass Reaktionsgeschwindigkeit in Krisensituationen wichtig sei. Er verweist auf den künftigen EU AI Act, der verlangen soll, KI-generierte Inhalte deutlich zu kennzeichnen — etwa durch Wasserzeichen oder ähnliche Markierungen.

Was das konkret bedeutet:

Die EU-Institutionen setzen derzeit auf Vorsicht, um ihre Glaubwürdigkeit zu schützen und Missverständnisse zu vermeiden. Kritiker hingegen wünschen sich demonstrative, klar gekennzeichnete Beispiele, mit denen die EU zeigen könnte, wie sichere und transparente Nutzung in der Praxis aussehen kann.

Quellen

  • Quelle: Europäische Kommission / Europäisches Parlament / Rat der Europäischen Union
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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