ElevenLabs startet Marktplatz für mit KI erzeugte Songs.
In Kürze
- Tracks verkaufen
- 3 Lizenzen: Social, Paid, Offline
- Recht oft unklar, nicht exklusiv
ElevenLabs hat einen Music Marketplace gestartet, auf dem du Songs verkaufen kannst, die du mit dem KI-Musikmodell „ElevenCreative“ erzeugt hast.
Das Modell komponiert Musik automatisch aus Eingaben — vom Beat bis zur Melodie — und der Marktplatz soll diese Tracks auffindbar und handelbar machen.
So funktioniert das Angebot
Du erzeugst einen Track mit ElevenCreative, lädst ihn auf den Marketplace hoch und setzt ihn zum Verkauf oder zur Lizenzierung frei. Verdienen kannst du, wenn andere Nutzer oder Firmen den Track herunterladen, remixen oder eine Lizenz dafür kaufen. ElevenLabs verweist auf seinen Voice Marketplace, über den das Unternehmen eigenen Angaben zufolge bereits mehr als 11 Millionen US-Dollar an Ersteller ausgezahlt hat; mit dem Musikmodell sollen bisher fast 14 Millionen Songs erzeugt worden sein.
Die Lizenzstufen
ElevenLabs bietet drei Lizenztypen an:
- Social Media: für Posts und Plattform-Inhalte.
- Paid Marketing: für bezahlte Werbung.
- Offline: für Events, Spiele oder andere Offline-Nutzungen.
Die Einteilung soll Content-Erstellern, Marketing-Teams, Spieleentwickler:innen und Veranstaltern helfen, passende Nutzungsrechte zu finden. Zu den ersten Anwendern zählt der Produzent Patrick Jordan-Patrikios.
Rechtliche Lage unsicher
Wichtig zu wissen ist die aktuelle urheberrechtliche Einschätzung: Rein KI-generierte Werke gelten nach heutigem Stand häufig nicht als urheberrechtlich geschützte Werke, weil kein menschlicher Urheber im klassischen Sinn angegeben ist. Das heißt: Rechtlicher Schutz und Eigentumsansprüche an solchen Songs sind fraglich und dürften sich kurzfristig nicht grundlegend ändern. Wenn du Tracks verkaufen willst, musst du daher die Nutzungsrechte und die lokale Rechtslage genau prüfen.
Einschränkungen und Risiken von ElevenLabs
ElevenLabs legt selbst einige Grenzen fest: Generierte Tracks sind nicht exklusiv — andere Nutzer können identische oder sehr ähnliche Ergebnisse erhalten, und du erwirbst keine Rechte an solchen Parallel-Ausgaben. Das Unternehmen übernimmt keine Garantie für Rechtssicherheit; das rechtliche Risiko liegt beim Nutzer. Außerdem ist ausdrücklich verboten, als Eingabe Namen realer Künstler, Songtitel oder Textpassagen bestehender Songs zu verwenden.
Quellen
- Quelle: Elevenlabs
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




