Ab 2027 bündelt die Deutschland‑App Behördengänge per Chat, Formular oder KI‑Avatar.
In Kürze
- Behörden vereint
- KI, Crawler, Assistenz
- EUDI‑Wallet geplant
Ab 2027 soll die „Deutschland‑App“ Behördengänge deutlich einfacher machen
Anträge lassen sich dem Plan nach
- per Chat
- klassischem Formular
- sogar per KI‑Avatar
ausfüllen und abschicken. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDS) hat im April die Telekom und SAP beauftragt, einen Prototypen zu entwickeln.
Die Idee
Du musst nicht mehr mehrere Behördenportale besuchen. Laut Staatssekretär Markus Richter im c’t‑Interview wird die App auf bestehende Behördendienste zugreifen, sodass Nutzerinnen und Nutzer nur noch mit der App interagieren, um Leistungen zu beantragen. Fehlerquellen bei Anträgen sollen dadurch reduziert werden, gleichzeitig will die Regierung den Staat schlanker, bürgernäher und verständlicher gestalten.
Technisch
Technisch setzt das Projekt auf mehrere Ansätze:
- Generative KI soll Texte und Antworten erzeugen
- eine Crawler‑Technik durchforstet vorhandene Dienste und Informationen
- ein Assistenzsystem führt durch die Formulare
Ergänzend sind eine Anbindung an die EUDI‑Wallet (eine digitale Brieftasche für Ausweise und Identitäten) sowie der „Deutschland‑Stack” — die geplante IT‑Basisinfrastruktur für öffentliche Verwaltungen — Teil des Zielprogramms.
Zum aktuellen Stand
Zum aktuellen Stand: Ein Prototyp ist in Arbeit. Konkrete Entscheidungen zu Backend, Cloud‑Lösungen, Rollout‑Plänen sowie Details zur Integration von EUDI‑Wallet und Deutschland‑Stack werden noch ausgearbeitet. Das Interview zeichnet die grobe Linie und die Ziele nach; technische Feinheiten und Umsetzungspläne stehen noch aus.
Quellen
- Quelle: Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS)
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




