ChatGPT Health: OpenAI verknüpft Gesundheits‑ und Fitnessdaten — vorerst nur in den USA

09.01.2026 | Allgemein, KI

OpenAI startet ChatGPT Health: Fitness‑ und Befunddaten werden verknüpft, vorerst nur in den USA.

In Kürze

  • Anbindung an Apple Health und Fitness‑Apps
  • Befunde erklären, Trainings‑ und Ernährungs‑Tipps
  • EU/Schweiz/UK wegen regulatorischer Hürden ausgeschlossen

OpenAI hat ChatGPT Health vorgestellt — einen eigenen Gesundheitsbereich innerhalb von ChatGPT, der persönliche Gesundheits‑ und Fitnessdaten mit dem Chatbot verknüpfen soll. Ziel ist es, Nutzerinnen und Nutzer beim Verstehen von Befunden zu unterstützen, Arztbesuche vorzubereiten und Daten aus Fitness‑ und Wellness‑Apps auszuwerten. OpenAI betont, das Produkt sei „in enger Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten“ entwickelt worden und diene der Unterstützung, nicht dem Ersatz medizinischer Beratung.

Wer kann ChatGPT Health nutzen?

Zunächst nur eine kleine Gruppe früher Nutzerinnen und Nutzer über eine Warteliste; Accounts aller Stufen (Free, Go, Plus, Pro) können sich anmelden. Nutzer in der EU, der Schweiz und Großbritannien sind vorerst ausgeschlossen. OpenAI verweist auf regulatorische Hürden in diesen Regionen als Grund für die Verzögerung.

Weshalb OpenAI den Schritt macht

Laut OpenAI stellen über 230 Millionen Menschen jede Woche Gesundheitsfragen an ChatGPT. ChatGPT Health richtet sich konkret an diese Nutzung – also an Leute, die bereits heute den Chatbot für Symptome, Befunde oder Fitnessfragen konsultieren.

Welche Daten werden verknüpft?

Kernelement ist die Anbindung an Apple Health, die auf iPhone und Apple Watch gesammelte Daten sowie solche von Drittanbieter‑Apps zusammenführt. Zusätzlich lassen sich Fitness‑ und Wellness‑Apps wie MyFitnessPal, Peloton, AllTrails, Instacart und Weight Watchers koppeln. In den USA besteht außerdem die Möglichkeit, elektronische Patientenakten anzubinden.

  • Apple Health (iPhone und Apple Watch sowie Daten von Drittanbieter‑Apps)
  • Fitness‑ und Wellness‑Apps: MyFitnessPal, Peloton, AllTrails, Instacart, Weight Watchers
  • In den USA: Anbindung elektronischer Patientenakten

Was der neue Bereich kann

OpenAI nennt mehrere Funktionen:

  • Labor‑ und Testergebnisse in verständliche Sprache übersetzen
  • medizinische Dokumente erklären
  • Ernährungsempfehlungen geben
  • Trainingspläne anhand deiner Daten vorschlagen
  • beim Vergleichen von Versicherungsoptionen helfen

Das System soll also mehr als nur Textantworten liefern — es arbeitet mit deinen Gesundheitsdaten, um kontextbezogene Hinweise zu geben.

Datenschutz und Sicherheit

OpenAI sagt, Gesundheitsgespräche, Dateien und App‑Verknüpfungen würden getrennt von normalen Chats gespeichert und isoliert. Verschlüsselung und Isolierung werden erwähnt, technische Details nennt das Unternehmen aber nicht. Außerdem erklärt OpenAI, dass Gespräche im Health‑Bereich nicht zum Training der KI‑Modelle verwendet werden. Gleichzeitig gibt es keine unabhängigen Nachweise für die behaupteten Schutzmechanismen; OpenAI selbst weist auf unterschiedliche gesetzliche Regelungen zwischen den USA und Europa hin und rät zu Vorsicht bei der Bewertung der Schutzversprechen.

Warum EU, Schweiz und UK außen vor sind

Gesundheitsdaten unterliegen in der EU strengen Regeln, namentlich der DSGVO, was grenzüberschreitende Übermittlungen in die USA kompliziert macht. Zudem könnte die EU‑Medizinprodukteverordnung greifen, falls die Software als Medizinprodukt eingestuft wird. Der geplante EU‑AI Act ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor. Ähnliche regulatorische Bedenken gelten für die Schweiz und Großbritannien.

  • DSGVO: komplizierte grenzüberschreitende Übermittlungen in die USA
  • EU‑Medizinprodukteverordnung: mögliche Einstufung als Medizinprodukt
  • geplanter EU‑AI Act: weiterer Unsicherheitsfaktor

Offene Fragen

Trotz der Hinweise, dass ChatGPT Health ärztliche Beratung nicht ersetzt, bleibt unklar, wie OpenAI verhindert, dass Nutzerinnen und Nutzer der KI zu viel Vertrauen schenken — etwa in akuten Notfällen. Ebenfalls offen ist, wie zuverlässig die Sicherheits‑ und Steuerungsmechanismen in kritischen Situationen arbeiten und wer im Zweifel haftet.

  • Wie wird übermäßiges Vertrauen der Nutzerinnen und Nutzer verhindert (z. B. in Notfällen)?
  • Wie zuverlässig sind Sicherheits‑ und Steuerungsmechanismen in kritischen Situationen?
  • Wer trägt die Haftung im Zweifelsfall?

Kurzfristiger Status

Der Dienst ist derzeit in einem begrenzten Rollout in den USA verfügbar; ein breiter Start in Europa und weiteren Regionen hängt von regulatorischen Prüfungen und Klärungen zum Datenschutz ab. Wenn du ChatGPT bereits für Gesundheitsfragen nutzt, bietet ChatGPT Health künftig eine engere Verbindung deiner Mess‑ und Befunddaten — mit den genannten, noch offenen Datenschutz‑ und Rechtsfragen.

Quellen

  • Quelle: OpenAI
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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