Bund startet CODE‑DE Lab: Satellitendaten und KI in einer Cloudplattform

03.05.2026 | Allgemein, KI

CODE‑DE Lab fasst Satellitendaten und KI‑Tools in einer einheitlichen Cloud zusammen – für Behörden, Forschung und Wirtschaft.

In Kürze

  • Zusammenführung von CODE‑DE und EO‑Lab zu einem einheitlichen Zugang
  • Copernicus-, nationale und kommerzielle Daten in Petabyte‑Umfang
  • KI‑Workflows für Waldschäden, Schutzgebiete und Überflutungen

Der Bund bündelt Satellitendaten und KI‑Werkzeuge in einer einzigen Cloud‑Plattform: CODE‑DE Lab fasst zwei bislang getrennte Angebote zur digitalen Erdbeobachtung zusammen und stellt Behörden, Forschern und Unternehmen eine gemeinsame Arbeitsebene zur Verfügung.

Was ist CODE‑DE Lab?

CODE‑DE Lab vereint die bisherigen Systeme CODE‑DE (hauptsächlich für Verwaltung und operative Aufgaben) und EO‑Lab (wissenschaftlicher Bereich). Technisch und organisatorisch wurden beide Welten zusammengeführt, sodass Nutzer nun über einen einheitlichen Zugang Satellitendaten abrufen und Verarbeitungs‑Workflows in der Cloud laufen lassen können.

Wer steckt dahinter?

Das Projekt wird von zwei Bundesministerien (BMFTR und BMV) gefördert; die Umsetzung liegt bei der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Bund und Ministerien investieren gemeinsam rund 16 Millionen Euro in den Aufbau und Betrieb.

Welche Daten sind verfügbar?

Auf der Plattform sind Daten der europäischen Copernicus‑Missionen, nationale Erdbeobachtungsdaten sowie kommerzielle Satellitenbilder zusammengeführt. Damit sind sowohl Langzeitkennzahlen als auch aktuelle Aufnahmen an einem Ort erreichbar.

Warum in der Cloud?

Erdbeobachtungsdaten erreichen Größenordnungen im Petabyte-Bereich — ein Petabyte steht für eine enorm große Datenmenge. Statt ganze Datenbestände herunterzuladen, kannst du deine Algorithmen direkt in der Cloud ausführen: Die Rechenleistung kommt zur Information, nicht umgekehrt. Das reduziert Datensilos und umgeht das Übertragungs‑Nadelöhr über das Internet.

Fokus auf KI und Anwendungsbeispiele

CODE‑DE Lab fördert den Einsatz von KI‑Methoden. In der Pilotphase wurden bereits Ansätze getestet zur:

  • Erkennung von Waldschäden,
  • automatischen Identifikation von Schutzgebieten,
  • Überwachung kritischer Infrastruktur wie Staudämmen,
  • Analyse und Kartierung von Überflutungsgebieten.

Solche Anwendungen sollen sich künftig direkt in der Plattform entwickeln und skalieren lassen.

Wer betreibt das System?

Der Betrieb liegt bei einem Konsortium: Das polnische Unternehmen CloudFerro stellt die Infrastruktur sowie Daten‑ und Verarbeitungsservices bereit. Urbetho CF (Deutschland) übernimmt Projektmanagement, Support und Schulungen. Beide Partner hatten bereits an den Vorgängerprojekten mitgewirkt, was den Übergang erleichtert.

Zugriff und Nutzen

Ziel des Vorhabens ist unter anderem, die Rolle Deutschlands im Bereich Raumfahrt zu stärken, wirtschaftlichen Mehrwert zu schaffen und den Bedarf an präzisen Echtzeitdaten angesichts des Klimawandels zu decken. Berechtigte Institutionen erhalten kostenfreien Zugang zur Plattform, um Satellitendaten einfacher in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Politische Einordnung

Forschungsministerin Dorothee Bär lobte Copernicus als globalen „Goldstandard“. Verkehrsminister Patrick Schnieder hob hervor, dass die Plattform zur resilienten staatlichen Infrastruktur beiträgt – etwa beim Umweltmonitoring oder bei effizienteren Abläufen bei Agrarförderungen.

Quellen

  • Quelle: CODE-DE Lab
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH.

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