Bluesky stellt Attie vor: KI‑Assistent für personalisierte Feeds und eigene Apps

29.03.2026 | Allgemein, KI

Bluesky präsentiert Attie: ein KI‑Assistent, mit dem du personalisierte Feeds erstellst und künftig eigene Social‑Apps bauen kannst.

In Kürze

  • Attie läuft mit Claude (Anthropic) und reagiert auf natürliche Sprache
  • Nutze atproto‑Interoperabilität für personalisierte Feeds ohne Programmieren
  • Private Beta, keine Krypto‑Pläne; Bluesky hat 100 Mio. USD eingesammelt

Bluesky hat auf der Atmosphere-Konferenz eine neue App namens Attie vorgestellt — kein eigenes soziales Netzwerk, sondern ein KI‑Assistent, mit dem du eigene Algorithmen entwerfen, personalisierte Feeds zusammenstellen und mittelfristig offenbar sogar eigene Apps bauen kannst. Präsentiert wurde Attie von Jay Graber (jetzt Chief Innovation Officer und früher CEO) und CTO Paul Frazee; Konferenzteilnehmer werden die ersten Beta‑Tester.

Was steckt technisch dahinter?

Attie läuft „unter der Haube“ mit Claude von Anthropic, einem großen Sprachmodell, das wie ein Chatbot auf natürliche Sprache reagiert und Aufgaben für dich übernimmt. Die App basiert auf dem AT Protocol (auch atproto genannt), einem offenen Protokoll für soziale Anwendungen, das Daten und Logins zwischen verschiedenen Diensten erlaubt.

Wie du Attie nutzt

Du meldest dich mit deinem Atmosphere‑Login an — das gilt für alle Apps, die atproto verwenden, also auch Bluesky. Per natürlicher Sprache sagst du Attie, welche Inhalte du magst, stellst Fragen oder formulierst einen persönlichen Feed. Du brauchst keine Programmierkenntnisse. Dank des offenen Protokolls erkennt Attie automatisch frühere Interessen und Inhalte aus dem atproto‑Ecosystem und kann diese für die Feed‑Kuration nutzen.

Produktvision und Roadmap

Attie ist als eigenständiges Produkt gedacht und wird von Graber und ihrem neuen Team vorangetrieben. Kurzfristig kannst du Feeds bauen und ansehen.

Langfristig plant Bluesky, Nutzer eigene „vibe‑code” nutzen zu lassen — ein Mechanismus, mit dem sich offenbar eigene Social‑Apps oder Tools erstellen lassen sollen. Zu den technischen Details des vibe‑code gab es noch keine umfassende Erklärung.

Monetarisierung und Krypto‑Ausschluss

Der Geschäftsplan steht noch offen: Attie befindet sich in einer privaten Beta, und Bluesky prüft Optionen wie Abos oder Hosting‑Angebote. Eine Integration von Kryptowährungen ist ausdrücklich nicht vorgesehen.

Datenschutz, Kontrolle und Finanzierung

Graber betonte, KI solle den Menschen dienen und nicht den Plattformen; das offene Protokoll solle Nutzer:innen Kontrolle über ihre Feeds und Apps geben. Parallel arbeitet das Team an erweiterten Datenschutzkontrollen für atproto. Außerdem hat Bluesky nach eigenen Angaben zusätzliche 100 Millionen US‑Dollar eingesammelt, was dem Team schätzungsweise rund drei Jahre finanziellen Spielraum verschaffen soll.

Ecosystem‑Ambitionen

Bluesky hat derzeit ein Netzwerk von rund 43,4 Millionen Nutzer:innen. Interim‑CEO Toni Schneider, früher bei Automattic/WordPress.com, verglich das Potenzial von atproto mit dem von WordPress: viele dezentrale Dienste, die zusammen ein größeres Ökosystem bilden könnten.

Beta‑Start und Ausblick

Die ersten Tester kommen von der Atmosphere‑Konferenz; wie schnell Attie für weitere Nutzer:innen geöffnet wird, ist noch unklar. Für Entwickler:innen und Fans dezenter, offener Social‑Protokolle dürfte das Projekt dennoch interessant sein — insbesondere wegen der Kombination aus Sprach‑KI und atproto‑Interoperabilität.

Quellen

  • Quelle: Bluesky
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH.

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