BKA veröffentlicht KI-erstelltes Fahndungsbild zu Verdächtigen im Drohnenfall am Flughafen Leipzig/Halle.
In Kürze
- Ermittler gehen von drei Beteiligten aus; bislang ein KI-Bild veröffentlicht.
- Bild zeigt dick gekleidete Person mit Rucksack auf E‑Bike; Gesicht nur teilweise erkennbar.
- Abgestürzte Drohne mit Semtex gefunden; Bundesregierung macht Russland verantwortlich.
Das Bundeskriminalamt (BKA) sucht mit einem von künstlicher Intelligenz erzeugten Fahndungsbild nach Verdächtigen, die mit einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle in Verbindung stehen.
Das Wichtigste kurz:
- Die Ermittler gehen von drei Beteiligten aus.
- Veröffentlicht wurde bislang nur ein KI-generiertes Bild einer Person.
- KI-generiert heißt: Das Bild wurde mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt und ist nicht zwangsläufig ein echtes Foto einer beobachteten Person.
Das Bild zeigt eine Person in für die Jahreszeit ungewöhnlich dicker Kleidung, mit Rucksack auf einem E‑Bike, die Kapuze über einer Baseballmütze getragen. Das Gesicht ist nur teilweise sichtbar; das BKA hat eine Vergrößerung der sichtbaren Gesichtspartie veröffentlicht. Medienberichten zufolge wurden Fahndungsplakate mit dem Bild auch in der Nähe des Flughafens aufgehängt.
Tatzeitraum und Beobachtungen
Der mutmaßliche Anschlag soll im Zeitraum zwischen dem 31. Juli und dem 4. August 2026 stattgefunden haben. Ermittler entdeckten einen möglichen Drohnenstartplatz zwischen den Orten Rabutz und Beuditz und fragen, ob die auf dem Bild gezeigte Person in diesem Zeitraum auf dem Weg zwischen diesen Orten gesehen wurde.
Gefundene Drohne und Kollisionsvorfall
In der Nacht zum 4. August 2026 wurde nahe geparkter Antonow-Frachtmaschinen eine abgestürzte Drohne gefunden. Nach Angaben des BKA war sie mit Semtex und einer Zündvorrichtung bestückt, detonierte jedoch nicht. Kurz zuvor kollidierte ein DHL-Transportflugzeug offenbar mit einem kleinen Objekt — vermutlich einer weiteren Drohne.
Stellungnahmen
Die Bundesregierung macht Russland für die Vorfälle verantwortlich, heißt es in offiziellen Stellungnahmen.
Wenn du etwas beobachtet hast oder Hinweise geben kannst, wende dich an die Polizei oder das BKA.
Quellen
- Quelle: Bundeskriminalamt
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




