Apple setzt Siri und Apple Intelligence auf Googles Gemini

06.02.2026 | Allgemein, KI

Apple baut Teile von Apple Intelligence und Siri künftig auf Googles Gemini.

In Kürze

  • Gemini als Basis
  • Lokal + Private Cloud
  • Unklar: Daten & Schutz

Apple will Teile von Apples KI-Funktionen — darunter Apple Intelligence und künftig auch Siri — künftig auf Googles KI-Basis Gemini aufbauen. Gemini ist das große Sprach‑ und Textmodell von Google, das bereits hinter vielen intelligenten Funktionen steht. Die Ankündigung hat bei vielen iPhone‑Nutzer:innen Fragen zum Datenschutz und zur Cloud‑Sicherheit ausgelöst.

Was Google sagt

Google‑Chef Sundar Pichai bezeichnete sein Unternehmen in einer Mitteilung als „bevorzugten Cloud‑Anbieter“ für Apple und erklärte, man freue sich auf die Zusammenarbeit an der nächsten Generation von Apples Foundation‑Modellen. Die Formulierung wiederholte auch Googles Chief Business Officer Philipp Schindler. Auf Nachfrage von Analysten gaben die Manager keine weiteren technischen oder vertraglichen Details preis.

Was Apple sagt

Apple betonte bereits im Januar, dass Apple Intelligence weiterhin lokal auf den Geräten laufen solle und zusätzlich in Apples sogenannter Private Cloud Compute angeboten werde — einer abgeschotteten Cloud‑Umgebung, in der Apple eigenen Angaben zufolge spezielle Aufgaben verarbeite. Apple verspricht, seine Datenschutzstandards einzuhalten. Siri wurde in der gemeinsamen Mitteilung jedoch nicht extra genannt, und Apple‑Chef Tim Cook verweigerte ebenfalls detaillierte Angaben zur Umsetzung.

Wie Daten derzeit fließen

Der aktuelle Betrieb unterscheidet sich je nach Funktion:

  • Einige KI‑Modelle laufen lokal auf dem Gerät, andere Anfragen werden an größere Modelle auf Apples Servern geschickt.
  • Apple sagt, Daten in der Private Cloud Compute würden nur zur Ausführung der jeweiligen Aktion genutzt und anschließend gelöscht; sie sollen nicht für KI‑Training weiterverwendet werden und seien für Mitarbeiter nicht einsehbar.
  • Allerdings existiert laut Apple keine Ende‑zu‑Ende‑Verschlüsselung für diese Verarbeitung.
  • Zusätzlich werden Siri‑Interaktionen bislang transkribiert und ausgewertet.
  • Wer die ChatGPT‑Integration in Siri nutzt, sendet Daten an die Server von OpenAI.

Was als Nächstes geplant ist

Bloomberg‑Reporter Mark Gurman berichtet, die erste Version der neuen, auf Gemini beruhenden Siri werde auf Apples eigener Cloud‑Infrastruktur laufen.

  • Für künftige KI‑Funktionen in iOS 27 — darunter ein erwarteter Siri‑Chatbot — werde offenbar auch der Einsatz der Google Cloud diskutiert.
  • Google hat kürzlich eine Lösung vorgestellt, die an Apples Private Cloud Compute erinnert; ob und wie diese Lösung zum Einsatz kommt, ist noch offen.
  • Apple nutzt bereits seit Jahren Google‑Clouddienste, etwa zum Hosting von iCloud‑Daten.

Offene Fragen

Der Vertrag zwischen Apple und Google scheint auch Cloud‑Dienste von Google zu umfassen, was bei Nutzer:innen Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Datenhoheit ausgelöst hat.

  • Welche Daten wandern in welche Cloud?
  • Wie lange werden die Daten gespeichert?
  • Welche technischen Schutzmaßnahmen gelten?

Konkret fehlen bislang Angaben dazu, welche Daten in welche Cloud wandern, wie lange sie gespeichert werden und welche technischen Schutzmaßnahmen gelten. Sowohl Apple als auch Google haben zentrale Detailfragen bisher nicht abschließend beantwortet.

Quellen

  • Quelle: Apple / Google
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

💡Über das Projekt KI News Daily

Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH.

Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Mechanismen, können aber leider Fehler und Irrtümer nicht ausschließen. Sollte dir etwas auffallen, wende dich bitte umgehend an unseren Support und feedback[at]pickert.io

Vielen Dank! 🙏

Das könnte dich auch interessieren…

Amazon bringt KI ins Studio: Schnellere Drehs, weniger Kosten

Amazon bringt KI ins Studio: Schnellere Drehs, weniger Kosten

Amazon startet ein kleines AI Studio bei MGM, um Vor- und Nachproduktion mit KI zu beschleunigen und Budgets zu schonen.In KürzeKI-Tools für Pre- und PostproduktionGeschlossener Beta-Start im März, erste Ergebnisse im MaiKombination aus AWS-Infrastruktur und externen...