Accenture macht KI‑Logins zum Beförderungsfaktor

20.02.2026 | Allgemein, KI

Accenture zählt wöchentlich KI‑Logins und nutzt sie bei Beförderungen.

In Kürze

  • Wöchentliche Nutzungsmessung
  • 12 Länder und US‑Aufträge ausgenommen
  • Interner Protest

Accenture macht KI‑Nutzung zu einem messbaren Kriterium für Beförderungen

Accenture will künftig wöchentlich erfassen, welche Senior‑Mitarbeiter:innen sich in firmeneigene KI‑Tools einloggen – und diese Login‑Daten als sichtbaren Faktor in Beförderungs‑ und Talentgesprächen berücksichtigen. Laut dem Unternehmen gilt: Wer in die Leadership‑Ebene aufsteigen will, muss eine „regelmäßige Adoption“ von KI nachweisen.

Große Zahlen, konkretes Ziel

Der Konzern gibt an, weltweit rund 800.000 Beschäftigte zu haben und mehr als 550.000 davon in generativer KI geschult zu haben. Generative KI bezeichnet dabei Systeme, die eigenständig Texte, Bilder oder andere Inhalte erzeugen. Zu den überwachten Angeboten zählt etwa „AI Refinery“, ein Tool, das laut Accenture dabei hilft, „rohe KI‑Technologie in nützliche Geschäftslösungen zu verwandeln“ – also technische Modelle in praktische Anwendungen umzusetzen.

Ausnahmen und Reichweite

Nicht alle Beschäftigten sind von der Regel betroffen: Mitarbeitende in zwölf europäischen Ländern sowie Beschäftigte, die an US‑Regierungsaufträgen arbeiten, sind ausgenommen. Für alle übrigen Senior‑Ränge soll die wöchentliche Nutzung messbar und Teil der Personalgespräche werden.

Interner Widerstand

Die Ankündigung stößt intern auf Kritik. Einige Mitarbeitende beschrieben einzelne Tools als „kaputte Slop‑Generatoren“; eine Quelle sagte, sie würde „sofort kündigen“, sollte die Regel auf sie zutreffen. Führungskräfte mehrerer großer Beratungsfirmen bestätigten zudem, dass es besonders schwer sei, Senior Manager und Partner zur KI‑Nutzung zu bewegen – ältere Führungskräfte hielten häufiger an etablierten Arbeitsweisen fest.

Klare Ansage vom Top‑Management

CEO Julie Sweet hat offenbar deutlich gemacht, dass Mitarbeitende, die sich nicht ans KI‑Zeitalter anpassen können, das Unternehmen verlassen müssten. Accenture bezeichnet seine Belegschaft inzwischen als „Reinventors“ und hat kürzlich das Londoner KI‑Startup Faculty übernommen, um Kompetenzen und Angebote weiter auszubauen.

Kontext: wie der Markt reagiert

Auch wirtschaftlich steht Accenture unter Druck: Der Marktwert des Unternehmens ist in den letzten zwölf Monaten um etwa 42 Prozent gefallen – von einem Hoch von mehr als rund 260 Milliarden US‑Dollar auf etwa 137 Milliarden US‑Dollar Marktkapitalisierung.

Quelle: Financial Times (Zusammenfassung).

Quellen

  • Quelle: Accenture
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

💡Über das Projekt KI News Daily

Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH.

Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Mechanismen, können aber leider Fehler und Irrtümer nicht ausschließen. Sollte dir etwas auffallen, wende dich bitte umgehend an unseren Support und feedback[at]pickert.io

Vielen Dank! 🙏

Das könnte dich auch interessieren…