ChatGPT Voice führt Aktionen aus: GPT‑6 steuert E‑Mail, Kalender und Slack

24.09.2026 | Allgemein, KI

ChatGPT Voice kann per Sprache jetzt konkrete Aktionen in Dritt‑Apps ausführen — auf neuen GPT‑6‑Modellen.

In Kürze

  • Sprachfunktion läuft auf GPT‑6 Astra, Sol und Luna
  • Plugins ermöglichen E‑Mail, Kalender und Slack‑Aktionen
  • Auch in ChatGPT Work per Stimme Docs, Sheets und Präsentationen bearbeiten

ChatGPT Voice bekommt ein großes Update — und kann jetzt mehr als nur zuhören.

Die weltweit verfügbare Sprachfunktion läuft ab sofort auf den neuen OpenAI‑Modellen GPT‑6 Astra, Sol und Luna und hat erstmals Zugriff auf Plugins wie E‑Mail, Kalender und Slack. Per Stimme lassen sich damit erstmals konkrete Aufgaben ausführen.

Was du jetzt per Sprache erledigen kannst (Demo‑Beispiele)

  • Termine im Kalender finden und abrufen.
  • E‑Mails diktieren, erstellen und versenden.
  • Doppelte Abbuchungen in Finanz‑Apps erkennen und stornieren lassen.
  • Eine Website inklusive Checkout‑Seite erstellen.
  • Alltägliche Dinge wie Wetterabfragen oder Online‑Einkäufe per Sprachbefehl ausführen.

Das Update erweitert die Einsatzmöglichkeiten vor allem dadurch, dass die Sprachfunktion mit externen Plugins interagiert. Statt nur Antworten zu geben, kann ChatGPT jetzt Aktionen in Dritt‑Apps anstoßen — etwa in deinem Postfach, Kalender oder in Slack‑Channels.

Auch für Arbeitstools: ChatGPT Work per Stimme

Die Sprachfunktion ist nicht nur in der Consumer‑App aktiv, sondern auch in ChatGPT Work auf Web und Mobil. Dort kannst du per Stimme Dokumente, Präsentationen und Tabellen erstellen oder bearbeiten. Laut OpenAI steht das Update ab sofort in der neuesten App‑Version zur Verfügung.

Reaktionen und Einordnung

OpenAI und CEO Sam Altman sehen das Update als weiteren Schritt hin zu einem persönlichen KI‑Assistenten à la Film „Her“ — eine Referenz, die Altman bereits 2024 genannt hatte. Gleichzeitig warnen Expert:innen und Datenschutzbefürworter:innen vor Risiken: Sprachliche Missverständnisse können unbeabsichtigte Aktionen auslösen, Plugins mit Zugriff auf E‑Mails und Finanz‑Apps erhöhen die Angriffsfläche für Missbrauch, und der Schutz personenbezogener Daten bleibt ein zentrales Thema.

Quellen

  • Quelle: OpenAI / ChatGPT Voice
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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