Elevenlabs veröffentlicht Music v2.5: dichterer, natürlicherer KI‑Sound.
In Kürze
- Stärkerer Klang, v.a. R&B, Soul, Hip‑Hop, Rock, Orchester
- Rechte beim Nutzer; kommerziell möglich
- Limitierte Downloads; API verfügbar
Elevenlabs stellt Music v2.5 vor
Elevenlabs hat eine neue Version seines KI-Musikmodells für ElevenMusic vorgestellt: Music v2.5. Laut Unternehmen erzeugt das Modell Songs, die dichter und natürlicher klingen als der Vorgänger. In einem Blindtest mit 47.885 Paarvergleichen bevorzugten Hörerinnen und Hörer v2.5 häufiger — besonders auffällig waren die Genres R&B, Soul, Hip‑Hop, Rock und Orchestermusik. Bei einem Blindtest wissen die Probanden nicht, welche Version sie gerade hören.
Rechte und Nutzung
Rechte und Nutzung bleiben beim Nutzer: Elevenlabs sagt, dass die Urheberrechte an den erstellten Stücken bei den Nutzern liegen. Kommerzielle Nutzung ist grundsätzlich erlaubt, hängt aber vom jeweiligen Einsatzfeld und Zweck ab. Im kostenlosen Tarif verlangt das Unternehmen eine Quellenangabe.
Einschränkungen
- Herunterladen wird blockiert, wenn ein Stück auf existierenden Songs anderer Künstler basiert.
- Außerdem ist das Nachahmen konkreter, bereits existierender Musiker verboten.
Downloads und Tarife
- Im kostenlosen Plan sind täglich fünf „verlustfreie“ Downloads möglich.
- Im Pro‑Tarif sind es 400 Downloads pro Monat.
Music v2.5 ist zudem über die API verfügbar, sodass Entwicklerinnen und Entwickler das Modell in eigene Anwendungen einbinden können. Das ältere Music v2 bleibt weiterhin zugänglich.
Training und Lizenzvereinbarungen
Zum Training sagt Elevenlabs, dass die bisherigen Music‑Modelle mit lizenzierter Musik und lizenzierten Einzelspuren (Stems) trainiert wurden. Kürzlich wurde eine Lizenzvereinbarung mit Universal Music Group geschlossen; diese Vereinbarung gilt laut Elevenlabs jedoch nicht für Music v2.5, sondern für künftige, separate Produkte.
Marktsituation
Auf dem Markt gibt es Konkurrenz: Suno hat ebenfalls neue Modelle vorgestellt — steht aber zugleich in rechtlichen Auseinandersetzungen, nachdem Vorwürfe aufkamen, das Modell sei mit geschütztem Material ohne Zustimmung trainiert worden.
Quellen
- Quelle: ElevenLabs
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




