OpenAI plant in Effingham County ein großes, privat finanziertes Rechenzentrum (Project Camellia).
In Kürze
- 3,2 GW Stromliefervertrag mit Georgia Power (2028–2032)
- 80 Mio. USD für lokale Projekte, bis zu 71 Mio. USD Codex‑Guthaben
- Unklare Angaben zu Energie‑ und Wasserverbrauch; Proteste möglich
OpenAI wird in Effingham County, Georgia ein großes, komplett privat finanziertes Rechenzentrum bauen — Projektname: Project Camellia
Für das Vorhaben hat das Unternehmen einen Stromliefervertrag mit Georgia Power über insgesamt 3,2 Gigawatt abgeschlossen, die in mehreren Tranchen zwischen 2028 und 2032 bereitgestellt werden sollen.
Wenn du in der Region wohnst:
OpenAI betont, die Strompreise für Anwohner würden nicht steigen, weil das Unternehmen alle Kosten für die zusätzliche Energieübernahme selbst trage. Das ist die offizielle Darstellung des Unternehmens.
Technik und Verbrauch:
Das Rechenzentrum soll ein geschlossenes Wasserkühlsystem verwenden, also ein System, das Wasser im Kreislauf führt und nicht ständig neues Wasser zuführt. Dennoch bleibt der Ressourceneinsatz ein Streitpunkt: Wasser- und Energieverbrauch von Datenzentren sind in vielen Gemeinden umstritten, und OpenAI hat bislang nur vage Angaben zu konkreten Verbrauchszahlen gemacht.
Community- und Bildungszusage:
OpenAI verspricht Zahlungen von 80 Millionen US-Dollar für lokale Projekte — etwa Schulen, Gesundheitsversorgung und Wohnraum. Zusätzlich stellt das Unternehmen bis zu 71 Millionen US-Dollar in sogenannten Codex‑Guthaben für Studierende in Georgia bereit. Diese Guthaben ermöglichen den Zugang zu OpenAI‑Diensten; Beobachter sehen in solchen Programmen außerdem einen Weg, Studierende früh mit der eigenen Plattform vertraut zu machen. Vergleichbare Angebote gibt es auch von anderen KI‑Anbietern wie Anthropic.
Kontext:
OpenAI sagt, man wolle behutsam vorgehen — ein Hinweis auf zahlreiche Proteste gegen große Datenzentren in den USA. Viele Gemeinden kritisieren solche Projekte wegen hohem Ressourcenverbrauch, möglichem Lärm und vergleichsweise wenigen dauerhaften Arbeitsplätzen vor Ort. OpenAI positioniert Project Camellia als privat finanziertes Vorhaben; Details zu genauen Verbrauchs‑ und Beschäftigungszahlen bleiben jedoch unvollständig.
Quellen
- Quelle: OpenAI
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




