Musk: HW3‑Hardware in älteren Teslas reicht nicht für echtes FSD

04.05.2026 | Allgemein, KI

Musk gesteht: HW3-Computer in älteren Teslas sind zu schwach für unbeaufsichtigtes Full‑Self‑Driving. Käufer sind verärgert, juristische Initiativen laufen.

In Kürze

  • HW3 hat nur rund ein Achtel der Speicherbandbreite von HW4
  • Tesla bietet vergünstigte Upgrades; flächendeckende Nachrüstung dauert Jahre
  • Besitzer organisieren Sammelklagen; in den USA gab es erste Rückzahlungen

Elon Musk hat offen zugegeben: Die Hardware-Generation HW3 in älteren Teslas reicht nicht aus, um echtes, unbeaufsichtigtes Full‑Self‑Driving (FSD) zu ermöglichen. Sinngemäß sagte er: „Ich wünschte, es wäre anders.“ Für viele Käufer, die einst mehrere Tausend Dollar für ein FSD‑Upgrade bezahlt haben, ist das eine bittere Nachricht.

Was steht hinter der Aussage?

Tesla verbaute in den vergangenen rund zwölf Jahren vier Generationen von F‑S‑D‑Hardware (HW1 bis HW4). Ab April 2019 bot das Unternehmen HW3 an; Kund:innen zahlten damals häufig einmalig rund 10.000 US‑Dollar (etwa 6.800 Euro) mit der Erwartung, spätere Software‑Updates würden vollautonomes Fahren ermöglichen. Musk machte nun klar: Die Rechenhardware HW3 liefert nicht genug Leistung, um dieses Versprechen technisch einzulösen.

Warum HW3 nicht reicht

Als zentrales Problem nannte Musk die deutlich geringere Speicherbandbreite von HW3 gegenüber HW4 — sie beträgt nur etwa ein Achtel. Kurz erklärt: Speicherbandbreite bestimmt, wie schnell große Datenmengen (zum Beispiel Kamerabilder) im Computer bewegt und verarbeitet werden. Für autonomes Fahren, das in Echtzeit Kamerabilder auswerten und schnelle Entscheidungen treffen muss, ist diese Durchsatzrate entscheidend. Fehlt sie, reicht die Systemleistung nicht für sichere, unbeaufsichtigte Autonomie.

Was Tesla anbietet

Tesla plant, vergünstigte Trade‑In‑Optionen und Nachrüstungen anzubieten. Ein Upgrade auf HW4 bedeutet aber mehr als ein Software‑Update: Zentralcomputer und Kameras müssten ausgetauscht werden. Musk sagte, dass für großflächige Nachrüstungen „Mikrofabriken“ in Großstädten nötig wären, weil normale Werkstätten den Aufwand nicht leisten können. Einen konkreten Zeitplan nannte er nicht; Expert:innen gehen davon aus, dass eine flächendeckende Umrüstung Jahre dauern würde. Als Übergangslösung hat Tesla ein weiteres Software‑Update für HW3 angekündigt, das offenbar die Fähigkeiten etwas verbessern soll — ohne die grundsätzliche Hardwarebegrenzung zu eliminieren.

Reaktionen der Besitzer

Viele Besitzer reagieren verärgert. In den Niederlanden hat ein Tesla‑Kunde, Mischa Sigtermans, eine Webseite gestartet, um betroffene europäische Besitzer zu sammeln und eine Sammelklage nach niederländischem Recht vorzubereiten. Für niederländische Kund:innen ist die Situation besonders frustrierend: Die Niederlande sind derzeit das einzige EU‑Land, in dem Teslas FSD technisch zugelassen ist — faktisch aber nur als Assistenzsystem Level 2. Das bedeutet, der Mensch am Steuer muss jederzeit die Kontrolle behalten und bleibt verantwortlich.

Rechtliche Schritte und Präzedenzfälle

In den USA gab es bereits einen kleinen Präzedenzfall: Ein Besitzer gewann in einem Small‑Claims‑Court die Rückzahlung der vollen FSD‑Gebühr (10.600 US‑Dollar). Das Urteil wurde erleichtert, weil Tesla Berichten zufolge nicht auf Gerichtskontakte reagierte; Tesla versucht Medienberichten zufolge derzeit, die Auszahlung zu verzögern. In Europa laufen erste Sammelinitiativen, konkrete Urteile stehen noch aus.

Technischer Ansatz versus Markt

Tesla setzt beim autonomen Fahren ausschließlich auf Kameras und künstliche Intelligenz. Andere Anbieter wie Waymo kombinieren Kameras mit zusätzlichen Entfernungssensoren wie Lidar und Radar, die die Umgebung aktiv abtasten und ergänzende Daten liefern. Die unterschiedliche Sensor‑Philosophie beeinflusst, welche Hardwareanforderungen nötig sind und wie flexibel ein System später per Software verbessert werden kann.

Kurz gesagt

Wer einst teuer für Teslas FSD‑Upgrade zahlte, steht jetzt vor der Realität: HW3 genügt ohne umfangreiche Nachrüstung nicht für echtes unbeaufsichtigtes Fahren. Tesla bietet Optionen an, Zeitplan und Umfang der Umrüstungen bleiben aber vage, und rechtliche Auseinandersetzungen sind im Gang.

Quellen

  • Quelle: Tesla
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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