Adobe macht Project Moonlight offiziell: Firefly AI Assistant kommt als öffentliche Beta.
In Kürze
- Assistent arbeitet in Photoshop, Premiere, Illustrator, Lightroom und Acrobat
- Kontextabhängige Regler und „Skills“ automatisieren Mehrschritt-Aufgaben
- Öffentliche Beta in wenigen Wochen; Preis noch offen
Adobe macht Project Moonlight offiziell: Der neue Firefly AI Assistant kommt als öffentliche Beta in den nächsten Wochen. Das Unternehmen hat die Funktion, die zuletzt im Oktober angekündigt wurde, jetzt benannt — offen ist noch, ob und wie sich der Preis gegenüber dem bestehenden kreditbasierten Firefly-Abo verändert.
Was der Assistent kann
Der Firefly AI Assistant arbeitet über mehrere Adobe-Programme hinweg — darunter Firefly selbst, Photoshop, Premiere, Lightroom, Express, Illustrator und Acrobat. Du steuerst ihn per Texteingabe, Buttons und Schiebereglern. Er soll Aktionen vorschlagen, mehrere Schritte und Apps koordinieren und ganze Workflows automatisch ausführen; eingreifen kannst du jederzeit.
Besonders: Der Assistent zeigt kontextabhängige Bedienelemente. Beim Bearbeiten von Produktfotos in einem Wald könnte etwa ein Regler auftauchen, mit dem du die Anzahl der sichtbaren Bäume anpasst. Außerdem soll er mit der Zeit deine Vorlieben merken und entsprechend passende Aktionen vorschlagen.
„Skills“ und Automatisierung
Adobe führt sogenannte „Skills“ ein — vordefinierte Mehrschritt-Abläufe für häufige Aufgaben. Ein Beispiel: Ein Skill für Social-Media-Assets passt Bilder für verschiedene Plattformen an (Zuschneiden oder Erweitern), optimiert Dateigrößen und speichert die fertigen Versionen automatisch.
Ökosystem und Konkurrenz
Adobe arbeitet daran, die Assistenten in Photoshop, Express und Acrobat bereitzustellen und prüft gleichzeitig eine engere Zusammenarbeit mit Drittanbietern von großen Sprachmodellen (große Sprachmodelle sind KI-Systeme, die Texte verstehen und erzeugen). Wettbewerber wie Canva und Figma entwickeln ähnliche, eigenständige Workflows. Adobe nennt seinen Vorteil darin, bereits viele bekannte Tools zu vereinen und so den Umgang für Anwender zu vereinfachen.
Weitere Neuerungen für Firefly
Der Video-Editor bekommt neue Audio- und Farbwerkzeuge:
- Rauschreduzierung bei Sprache
- Einstellmöglichkeiten für Hall (Reverb) und Musik
- Farbkorrektur-Werkzeug
Außerdem lässt sich Adobes Stock-Bibliothek direkt integrieren. Zusätzlich erweitert Adobe die Bibliothek von Drittanbieter-KI-Modellen in Firefly um Kling 3.0 und Kling 3.0 Omni.
Zeitplan und Preisfrage
Geplant ist zunächst eine öffentliche Beta in den kommenden Wochen. Konkrete Details zu den Kosten und eventuellen Änderungen am bisherigen kreditbasierten Firefly-Modell hat Adobe noch nicht genannt.
Quellen
- Quelle: Adobe
- Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
- Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.




