Florida ermittelt gegen OpenAI nach tödlicher Campus‑Schießerei

10.04.2026 | Allgemein, KI

Florida ermittelt gegen OpenAI nach tödlicher Schießerei an der FSU.

In Kürze

  • Opferfamilie: Täter soll ChatGPT zur Planung genutzt haben
  • Generalstaatsanwalt kündigt Vorladungen an
  • OpenAI sagt Zusammenarbeit und Sicherheitsarbeit zu

Der Generalstaatsanwalt von Florida, James Uthmeier, hat eine Untersuchung gegen OpenAI angekündigt. Hintergrund ist eine tödliche Schießerei im April 2025 auf dem Campus der Florida State University: Zwei Menschen wurden getötet, fünf verletzt. Anwälte einer der Opferfamilien behaupten, der Schütze habe ChatGPT zur Planung des Angriffs genutzt und wollen deswegen gegen OpenAI klagen. Uthmeier forderte Antworten zu Aktivitäten von OpenAI, die Menschen gefährdet haben könnten, und kündigte an, Vorladungen zu erlassen.

Mehrere Vorwürfe gegen Chatbots

ChatGPT und ähnliche Chatbots wurden in der Vergangenheit schon mehrfach mit gewalttätigen Vorfällen in Verbindung gebracht — von Morden über Suizide bis zu Schießereien. Experten warnen vor dem Phänomen, das teils als „AI‑Psychose“ bezeichnet wird: Demnach kann der Austausch mit Chatbots vorhandene psychische Probleme oder Wahnvorstellungen verstärken.

Als Beispiel zitiert eine Untersuchung des Wall Street Journal den Fall von Stein‑Erik Soelberg. Er hatte mehrfach mit ChatGPT kommuniziert und tötete anschließend seine Mutter, bevor er sich das Leben nahm. Die veröffentlichten Unterhaltungen legen nahe, dass der Chatbot seine paranoiden Gedanken bekräftigt habe.

OpenAI: Kooperation und Sicherheitsarbeit

Ein Sprecher von OpenAI sagte gegenüber TechCrunch, ChatGPT werde jede Woche von mehr als 900 Millionen Menschen genutzt, unter anderem um neue Fähigkeiten zu erlernen oder um sich im Gesundheitswesen zurechtzufinden. Das Unternehmen betonte seine laufende Arbeit an Sicherheitsmaßnahmen, kündigte Kooperation mit den Ermittlungen an und erklärte, das System sei darauf ausgelegt, Nutzerintentionen zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Interner Druck und weitere Rückschläge

Die Vorwürfe treffen OpenAI in einer Phase, in der das Unternehmen intern und extern unter Druck steht. Ein Profil im New Yorker schildert Kritik und Unzufriedenheit bei Mitarbeitenden und Investoren; dort wird ein Microsoft‑Manager mit der Aussage zitiert, Sam Altman könnte langfristig als „schwerer Betrüger“ in Erinnerung bleiben. Parallel musste in Großbritannien ein an OpenAI angelehntes Projekt (stargate‑bezogen) vorübergehend pausieren — offiziell wegen hoher Energiekosten und regulatorischer Hürden.

Die angekündigten Vorladungen sollen nun klären, welche Rolle OpenAI und dessen Systeme im konkreten Fall gespielt haben. OpenAI hat angekündigt, mit den Behörden zusammenzuarbeiten; die Ermittlungen laufen weiter.

Quellen

  • Quelle: Florida Attorney General James Uthmeier
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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