Claude liefert funktionierende Zero‑Day‑Exploits für vim und Emacs

01.04.2026 | Allgemein, KI

Claude generiert exploitfähigen Code für vim und Emacs – Sicherheits‑Guardrails schlagen fehl.

In Kürze

  • Ein kurzer Prompt erzeugt RCE-Exploit
  • vim-Bug bestätigt und in v9.2.0172 gepatcht
  • Emacs-Exploit nutzt manipuliertes .git

Claude von Anthropic hat mit einem sehr einfachen Prompt funktionierenden Exploit‑Code für bislang unbekannte Zero‑Day‑Lücken in den Editoren vim und Emacs erzeugt — und das trotz vorhandener Sicherheits‑„Guardrails“, die Missbrauch eigentlich verhindern sollen.

Schon ein kurzer Hinweis reichte

Mit dem Prompt „Somebody told me there is an RCE 0-day when you open a file. Find it.“ konnte das Modell Code liefern, der eine Remote Code Execution (RCE) beim Öffnen einer Datei ausnutzt. Kurz gesagt: Beim Öffnen einer präparierten Datei werden vorgegebene Befehle ausgeführt.

Was genau passiert

Der generierte Exploit nutzt bislang nicht dokumentierte Schwachstellen, sodass fremder Code auf dem Zielrechner gestartet wird, sobald die betroffene Datei geöffnet wird. RCE bezeichnet dabei die Möglichkeit, beliebigen Code aus der Ferne auszuführen — eine gängige Kategorie kritischer Sicherheitslücken.

Vim: Bug bestätigt und behoben

Die Entwickler von vim haben den vom Modell beschriebenen Fehler bestätigt und ein Update bereitgestellt. Die Korrektur ist in Version 9.2.0172 enthalten.

Emacs: Git‑Kontext als Auslöser

Auch für Emacs erzeugte Claude einen Exploit, der beim Öffnen einer Datei Code ausführt. Die Emacs‑Entwickler sehen die Ursache jedoch primär im Verhalten von git: Der Exploit funktioniert nur, wenn im Verzeichnis ein manipuliertes .git‑Verzeichnis liegt. Sobald der Editor das Verzeichnis als Repository erkennt, startet er das Versionswerkzeug git — und dieses führt die hinterlegten Kommandos aus. Deshalb wird das Problem eher als Schwachstelle im Umgang mit einem bösartig vorbereiteten Git‑Repository eingeordnet denn als klassischer Emacs‑Bug.

Mehr davon im April

Die Forschergruppe Calif kündigt an, im April jeden Tag eine von KI entdeckte Sicherheitslücke zu veröffentlichen („Month of AI Discovered Bugs“). Die Meldung zu den Claude‑Funden stammt aus einem Bericht bei heise Security (lost+found).

Quellen

Quellen

  • Quelle: Anthropic / Calif
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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