AI‑washing: Nutzen Firmen KI nur als Vorwand für Entlassungen?

02.02.2026 | Allgemein, KI

KI als Vorwand für Entlassungen wird diskutiert.

In Kürze

  • 50.000+ Kündigungen 2025 mit KI‑Begründung
  • Forrester: viele Firmen ohne einsatzfähige KI
  • Investor:innen nutzen KI‑Narrativ statt Schwächen zuzugeben

Debatte um „AI‑washing“: Wenn KI als Entlassungsgrund herhalten muss

Wenn du in den letzten Monaten Meldungen über Massenentlassungen verfolgt hast, ist dir vielleicht ein Begriff häufiger begegnet: „AI‑washing“. Medien und Forschende diskutieren zunehmend, ob Unternehmen KI (also Computerprogramme, die Aufgaben lernen und ausführen können) als argumentativen Vorwand nutzen, um Personal abzubauen — während die tatsächlichen Gründe anderswo liegen könnten, etwa Überbesetzung nach der Pandemie.

Wie echt ist der KI‑Vorwand?

Ein Beitrag der New York Times stellte die Frage, wie viele Firmen ihre Belegschaft tatsächlich an echte Effizienzgewinne durch KI anpassen und wie viele KI lediglich als politisch oder investor:innenfreundliche Erklärung verwenden. 2025 wurden laut Berichten mehr als 50.000 Entlassungen mit KI als offizieller Begründung angegeben; namentlich genannt wurden unter anderem Amazon und Pinterest.

Kritik von Branchenanalysten

Ein Forrester‑Report vom Januar bemängelt, dass viele der Unternehmen, die mit KI als Grund für Entlassungen argumentieren, gar nicht über ausgereifte, geprüfte KI‑Anwendungen verfügen — also Systeme, die die weggefallenen Jobs tatsächlich ersetzen könnten. Für Forrester ist das ein Hinweis darauf, dass KI in manchen Fällen eher Vorwand als Ursache sein könnte.

Ein Blick aus der Politik‑ und Finanzperspektive

Molly Kinder vom Brookings‑Institut ergänzt einen wirtschaftlichen Aspekt: Für Investor:innen wirke es vorteilhafter, Entlassungen als Folge von KI-Umstellungen darzustellen. Die Alternative wäre, offen einzugestehen, dass das eigene Geschäft schwächelt — ein Eingeständnis, das Unternehmen oft vermeiden wollen.

Was bleibt

Die Debatte um „AI‑washing“ fasst damit zwei Punkte zusammen:

  • Viele Beobachter fragen, ob die technischen Voraussetzungen überhaupt vorhanden sind, um Jobs durch KI zu ersetzen.
  • Gleichzeitig steht die Frage, wie Unternehmen kommunikativ mit Entlassungen umgehen.

Die Diskussion läuft weiter — und Medien, Forschende sowie Analysten beobachten genau, in welchen Fällen KI tatsächlich die treibende Kraft hinter Stellenstreichungen ist.

Quellen

  • Quelle: Forrester / New York Times
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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