Musikverlage klagen Anthropic: Mehr als 3 Mrd. USD wegen Song‑Piraterie

30.01.2026 | Allgemein, KI

Musikverlage fordern 3+ Mrd. USD von Anthropic wegen angeblicher Song‑Piraterie.

In Kürze

  • Mehr als 20.000 Werke betroffen
  • CEO Dario Amodei und Mitgründer genannt
  • Beweise stammen aus dem Bartz‑Fall

Für dich kurz:

Eine Gruppe großer Musikverlage, angeführt von Concord Music Group und Universal Music Group, hat Anthropic in den USA verklagt. Kern der Klage: Anthropic habe mehr als 20.000 urheberrechtlich geschützte Songs — inklusive Noten, Songtexte und Kompositionen — illegal heruntergeladen. Die Verlage fordern mehr als 3 Milliarden US-Dollar Schadenersatz.

Die Forderung wäre eine der größten Nicht‑Sammelklagen wegen Urheberrechtsverletzung in den USA. Eingereicht wurde die Klage vom selben Anwaltsteam, das bereits in der sogenannten Bartz‑Klage gegen Anthropic vertreten war. Dort hatten Autorinnen und Autoren behauptet, Anthropic habe ihre Texte zum Training von Produkten wie dem Chatbot Claude verwendet.

Richter William Alsup hatte in der Bartz‑Auseinandersetzung entschieden, dass das Training von KI‑Modellen mit urheberrechtlich geschütztem Material grundsätzlich zulässig sein kann — aber nicht, wenn das Material durch Piraterie beschafft wurde. Der Bartz‑Konflikt endete mit einem Vergleich über rund 1,5 Milliarden Dollar; betroffene Autorinnen und Autoren erhielten laut Angaben im Schnitt etwa 3.000 Dollar pro Werk für etwa 500.000 Werke. Im Vergleich zum geschätzten Unternehmenswert von Anthropic von rund 183 Milliarden Dollar galt diese Summe als verkraftbar für das Unternehmen.

Ursprünglich hatten die Musikverlage in ihrer Klage nur etwa 500 geschützte Werke genannt. Während der Beweisaufnahme im Bartz‑Fall fanden sie laut ihrer neuen Klage jedoch Hinweise darauf, dass Anthropic offenbar tausende weitere Werke per illegalem Download beschafft haben soll. Ein Antrag, die ursprüngliche Klage entsprechend zu erweitern, war im Oktober abgewiesen worden; das Gericht befand damals, die Verlage hätten die Piraterie‑Vorwürfe früher untersuchen müssen.

Deshalb reichten die Verlage nun eine eigenständige Klage ein. Neben Anthropic nennen sie in der neuen Klage auch CEO Dario Amodei und Mitgründer Benjamin Mann als Beklagte.

In der Klage heißt es weiter, Anthropic präsentiere sich als „AI‑Sicherheits‑ und Forschungsfirma“, baue sein milliardenschweres Geschäft jedoch auf Piraterie auf — konkret wird „torrenting“ als Methode für die Beschaffung genannt. Auf eine Anfrage von TechCrunch hat sich Anthropic laut Bericht nicht geäußert.

Quellen

  • Quelle: Anthropic / Concord Music Group / Universal Music Group
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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