Meta sperrt KI‑Charaktere für Unter‑18‑Jährige weltweit

25.01.2026 | Allgemein, KI

Meta sperrt KI‑Charaktere für Unter‑18‑Jährige weltweit.

In Kürze

  • Keine Chats für <18
  • Wegen Schutzbedenken und Klage
  • Bestehende Jugendschutzfunktionen

Meta schränkt den Zugang von Teenagern zu KI‑Charakteren vorübergehend ein.

Das Unternehmen kündigte auf seiner Webseite an, dass Nutzerinnen und Nutzer unter 18 Jahren weltweit keinen Zugriff mehr auf die virtuellen, von künstlicher Intelligenz gesteuerten Chatfiguren haben werden — und zwar so lange, bis ein neues Kinderschutzmodell steht. Zuvor hatte TechCrunch über die Maßnahme berichtet.

Was sind KI‑Charaktere?

Kurz: das sind virtuelle Figuren, mit denen man chatten kann und die von KI gesteuert werden. Meta will dieses Angebot für Jugendliche vorübergehend aussetzen, um Risiken für Minderjährige besser zu adressieren.

Der Zeitpunkt der Ankündigung fällt eng mit einem anstehenden Gerichtsverfahren in New Mexico zusammen. Dort wirft man Meta vor, Kinder in seinen Apps nicht ausreichend vor sexueller Ausbeutung zu schützen. Die Klage und die Debatte um Plattformverantwortung stehen damit im Hintergrund der Entscheidung.

Altersangaben im Netz sind problematisch:

Viele Accounts beruhen auf Selbstangaben, Plattformen wie Instagram versuchen zwar über Nutzungsverhalten jugendliche Konten zu erkennen, doch Gerichtsverfahren von Eltern und Organisationen zeigen, dass viele Fragen offen bleiben. Meta betont in seiner Stellungnahme, soziale Medien allein seien nicht die einzige Ursache für psychische Probleme bei Jugendlichen und verweist auf mehrere Belastungsfaktoren. Gleichzeitig sagt das Unternehmen, man teile die Sorgen der Eltern.

Welche Schutzmaßnahmen gibt es schon?

  • Teen‑Accounts sollen weniger sensible Inhalte sehen.
  • Nutzerinnen und Nutzer unter 18 sollen seltener unerwünschten Kontakten ausgesetzt sein.
  • Die Plattformen begrenzen die Nutzungszeit am Abend.

In Europa hatte Meta Ende 2024 zusätzlich Schutzfunktionen und Elternkontrollen für Instagram‑Nutzerinnen und -Nutzer unter 16 eingeführt; bestehende Konten von Minderjährigen wurden automatisch auf privat gestellt.

Auch andere Anbieter haben Regeln verschärft: OpenAI führte Ende September Jugendschutzregeln für ChatGPT ein. Verbundene Jugendkonten, die Teil eines erwachsenen Familienkontos sind, unterliegen demnach Einschränkungen — etwa bei sexuellen, romantischen oder gewaltverherrlichenden Rollenspielen.

Die Sperre für KI‑Charaktere gilt weltweit und bleibt bestehen, bis Meta das angekündigte neue Kinderschutzmodell umgesetzt hat.

Quellen

  • Quelle: Meta Platforms
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

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