KI spart Zeit – doch Korrekturen fressen große Teile des Gewinns

24.01.2026 | Allgemein, KI

KI spart Zeit, doch viele Stunden gehen in Korrekturen verloren.

In Kürze

  • 85% sparen 1–7 Std./Woche; bis zu 40% fließen in Nacharbeit
  • Zapier: Ø 4,5 Std. Korrekturen pro Woche
  • Trainings fehlen oft; Qualitäts- und Datenschutzrisiken

KI spart Zeit — aber ein großer Teil geht wieder für Korrekturen drauf

KI-Tools, die automatisch Texte, Bilder oder andere Inhalte erzeugen, versprechen Effizienzgewinne. Zwei neue Umfragen zeigen: Mitarbeitende gewinnen tatsächlich Stunden, verbringen einen beträchtlichen Teil davon aber damit, fehlerhafte KI-Ergebnisse zu berichtigen.

Was die Zahlen sagen

  • Workday befragte weltweit 3.200 Angestellte aus Unternehmen mit mindestens 100 Mio. USD Umsatz. Rund 85 % der Befragten geben an, durch KI 1–7 Stunden pro Woche einsparen zu können. Gleichzeitig fließt bis zu 40 % dieser Zeit in Nacharbeit an fehlerhaften Resultaten; nur 14 % erzielen demnach durchgehend ein klares Netto-Plus.

  • Weiterbildung fehlt dort, wo sie am nötigsten wäre: Zwar sehen etwa zwei Drittel der Führungskräfte Trainings als Priorität, aber unter den Mitarbeitenden, die die meisten Korrekturen leisten, haben nur 37 % Zugriff auf Schulungen. 32 % der Firmen reagieren anders: Sie erhöhen die Arbeitslast und erwarten, dass Beschäftigte sich selbstständig mit KI beschäftigen.

Wie viel Zeit geht konkret verloren?

  • Zapier befragte 1.100 KI-Anwender in Unternehmen. Im Schnitt verbringen sie 4,5 Stunden pro Woche damit, schlechte KI-Inhalte nachzubearbeiten. 58 % geben an, mindestens 3 Stunden zu investieren, 35 % mindestens 5 Stunden, und 11 % sogar 10 Stunden oder mehr pro Woche. Nur 3 % sagen, KI müsse selten korrigiert werden.

  • Trotz des Aufwands fühlen sich 92 % der Befragten produktiver durch KI; etwa die Hälfte berichtet von deutlichen Produktivitätssteigerungen, nur 1 % vermeldet negative Effekte.

Risiken und Abteilungsunterschiede

  • Negative Folgen tauchen dennoch häufig auf: 74 % der Zapier-Teilnehmer berichten von Problemen wie Kundenbeschwerden, Datenschutz- oder Sicherheitsvorfällen oder abgelehnter Arbeit wegen Qualitätsmängeln.

  • Der Aufwand und die Probleme variieren nach Abteilung:

    • Ingenieur/IT/Data: durchschnittlich rund 5 Stunden Nacharbeit; 78 % berichten von Problemen.

    • Finanzen/Buchhaltung: etwa 4,6 Stunden; 85 % berichten negative Folgen.

    • Vertrieb/Kundensupport: circa 3 Stunden; 62 % berichten Probleme.

Was Unternehmen sagen und Fachmeinungen

  • In der Debatte tritt das Versprechen unbegrenzter Produktivität etwas in den Hintergrund; stattdessen geht es häufiger um harte Arbeit an Prozessen, Schulungen und Kontrollen. Satya Nadella hat dieses Thema beim Weltwirtschaftsforum angesprochen.

  • Große Beratungsstudien von Deloitte, PwC und BCG zeigen ebenfalls vorsichtigere Erwartungen: Viele Firmen sehen bisher keinen klaren, messbaren Wert. PwC nennt nur rund 12 % der Unternehmen, die bereits messbare Kostensenkungen und zusätzlichen Wert durch KI erzielt haben.

Quellen

  • Quelle: Workday / Zapier
  • Der ursprüngliche Artikel wurde hier veröffentlicht
  • Dieser Artikel wurde im Podcast KI-Briefing-Daily behandelt. Die Folge kannst du hier anhören.

💡Über das Projekt KI News Daily

Dieser Artikel wurde vollständig mit KI generiert und ist Teil des Projektes KI News Daily der Pickert GmbH.

Wir arbeiten an der ständigen Verbesserung der Mechanismen, können aber leider Fehler und Irrtümer nicht ausschließen. Sollte dir etwas auffallen, wende dich bitte umgehend an unseren Support und feedback[at]pickert.io

Vielen Dank! 🙏

Das könnte dich auch interessieren…